Was ihr schon immer über Läuse wissen wolltet – unser Tag mit NYDA Express

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Wie ihr vielleicht auf Instagram mitverfolgt habt, waren wir letzte Woche zu Gast in Hamburg. Wir wurden von Pohl-Boskamp zu einem Blogger-Event auf dem wunderschönen Hof Eggers in Hamburg-Bergedorf eingeladen.

Wer jetzt aufhorcht: Bei Pohl-Boskamp handelt es sich nicht um einen typischen, klischeebehafteten Pharma-Riesen, sondern um ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitern, das ausschließlich in Deutschland forscht und auch produziert.

Wenn Julia von Löckchenzauber und ich in den letzten Wochen telefoniert haben, nannten wir das Event häufig liebevoll das „Läuse-Event“. Anlass der Einladung war nämlich die Markteinführung des neuen Nyda Express, einem Mittel gegen Läuse und Nissen mit nur 10 Minuten Einwirkzeit.

Ich bin das letzte Mal vor 15 Jahren mit Läusen in Kontakt gekommen – damals war das Mittel der Wahl eine gelbe, beißend stinkende, brennende Flüssigkeit,  die mittels eines Nervengifts wirkte. Klasse. Insektengift auf dem Kinderkopf. Umso überraschter war ich davon, wie weit die Forschung in der Zwischenzeit voran geschritten ist. Das originale NYDA benötigt 8h Einwirkzeit,  das neue apothekenpflichtige NYDA Express ist da wesentlich schneller. Und das ganz ohne Nachteile. Beide Mittel kommen ohne Pestizide aus, es treten nur äußerst selten Nebenwirkungen auf und sie dringen nicht in die Kopfhaut ein. NYDA stinkt übrigens auch nicht. (Riecht ein bisschen wie Zitronenöl für die Duftlampe.) Mehr Infos  dazu gibt es HIER.

Im Mittelpunkt dieses Tages standen aber trotzdem keine Läusemittel sondern unsere Kinder. Es wurde (wahnsinnig gut und viel) gegessen, geplanscht, im Sand gespielt, die Kinder haben Tiere (Schafe, Schweine und Hühner) gefüttert, sind auf Pferden geritten, es gab Eis, und am Ende wurden die Mäuse sogar noch geschminkt. In einem kurzweiligen, aber intensiven Gespräch über Läuse und deren Bekämpfung erfuhren wir Eltern aus erster Hand alles, was man  zu diesem Thema so wissen muss. Es ist wahnsinnig interessant, wie viele Mythen sich doch um die kleinen Biester ranken. Mit einigen möchte ich an dieser Stelle aufräumen:

Wusstet ihr, dass es total überflüssig ist, alle Kuscheltiere zu waschen oder sogar einzufrieren, wenn euer Kind von Läusen befallen ist? Läuse besitzen spezielle Greifwerkzeuge an ihren Gliedmaßen, mit denen sie ganz genau spüren, ob es sich um ein menschliches Haar, eine Kunstfaser oder ein Tierhaar handelt. Um zu überleben und nicht auszutrocknen, benötigen Läuse spätestens alle 2-3 Stunden Nahrung. Da ihre Nahrung aber ausschließlich aus menschlichem Blut besteht, würde eine Laus sich nie an etwas anderem als einem menschlichen Kopfhaar festhalten. Laut der Experten von Pohl-Boskamp reicht es bei einem Befall vollkommen aus, die getragene Kleidung und die Bettwäsche einmal ganz normal in der normalen Wäsche mit zu waschen. Anders als oft verbreitet, halten weder gefärbte, noch besonders häufig gewaschene Haare Läuse ab. Den kleinen Blutsaugern ist es schlicht und ergreifend egal wie ein Haar aussieht, beschaffen ist oder riecht. Auch präventive Sprays, die Läuse abhalten sollen, haben keinerlei erwiesenen Nutzen. Läuse hüpfen übrigens auch nicht von Kopf zu Kopf – für eine Übertragung ist es nötig, die Köpfe im wahrsten Sinne des Wortes zusammen zu stecken. Und eins noch: Wusstet ihr, dass nur 1/3 der betroffenen Personen überhaupt den typischen Juckreiz verspüren? Das Jucken ist eine allergische, immunologische Reaktion auf den Speichel der Läuse, die nicht bei jedem auftritt. So, hab ich es geschafft? Juckt euch das Köpfchen 😉 ?

Ich hab wirklich ein Läuse-Trauma aus meiner Kindheit (Wie wahrscheinlich jeder Mensch mit besonders dickem Haar, der einmal Läuse hatte.), aber seit letzter Woche sehe ich dem großen „Wir-haben-Läuse-Zettel“ an der Kita-Tür nicht mehr mit ganz so großer Panik entgegen.

Ich hoffe, euch geht es nach diesem Beitrag ähnlich. Danke Pohl-Boskamp und visumate für einen wirklich tollen Tag!

Liebe Grüße
Maria

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