Flammkuchen

Naaaa, wisst ihr schon, was ihr heute Abend esst? Ich hätte da nen Vorschlag, der immer geht: Flammkuchen! Wir machen immer zwei Varianten – einen ganz klassischen Elsässer Art und einen mit Kürbis und Ziegenkäse. Mein absoluter Favorit.

Wenn ihr ein bisschen mehr Zeit habt, könnt ihr Hefe mit in den Teig geben und ihn 45 min gehen lassen. Ist die Zeit knapp, schmeckt es auch super ohne.

 

Was ihr für den Teig für 4 Flammkuchen benötigt:

  • 10 g Hefe (optional)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Mehl
  • 3 EL ÖL
  • 1 TL Salz

Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, 5 Minuten stehen lassen und dann mit Mehl, Öl und Salz zu einem Teig verkneten. In 4 Portionen teilen, zu Kugeln formen und abgedeckt 45 Minuten gehen lassen. Wollt ihr auf die Hefe verzichten, lasst ihr die Teigkugeln nur 10 Minuten ruhen und könnt danach sofort starten.

Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-und Unterhitze vor.

Was ihr für den Belag von zwei Kürbisflammkuchen benötigt:

  • 200 g Schmand, gewürzt mit Muskat, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer
  • Ein kleines Stück Hokkaido oder Butternut Kürbis
  • 1/2 Rolle Ziegenkäse
  • 2-3 Scheiben Kochschinken
  • optional: 1/2 Birne in Scheiben
  • Rosmarin und Walnüsse

Was ihr für zwei klassische Elsässer Flammkuchen benötigt:

  • 200 g Schmand, gewürzt mit Muskat, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer
  • 1/2  rote Zwiebel
  • 100 g Schinkenwürfel

Was ihr tun müsst:

Hobelt den Kürbis mit einem Sparschäler in feine Scheiben und mariniert ihn mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer. Schneidet die Zwiebel in feine Ringe.

Rollt den Teig aus und bestreicht jeden Flammkuchen mit Schmandcreme. Belegt zwei Flammkuchen mit Kürbis, Kochschinken, Ziegenkäse und Walnüssen und die anderen zwei mit Schinkenwürfeln und roten Zwiebeln. Nach dem Backen gebe ich noch frischen Rosmarin über die Kürbisflammkuchen. Ich backe jeden Flammkuchen einzeln im Ofen, das dauert um die 20 Minuten. Wenn einer fertig ist, schiebe ich den nächsten hinterher und wir essen in der Zwischenzeit. Frisch schmecken sie einfach am besten!  

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Habt es fein,

eure Maria

Rezept: Unser allerliebster Nudelsalat

Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Kooperation mit Miracel Whip.

Ihr Lieben,

heute ist es soweit – ihr hattet die Wahl zwischen dem Rezept für unseren Nudelsalat oder für unseren klassischen Kartoffelsalat, den es im Hause Kotter u.a. auch jedes Jahr an Heiligabend gibt.

Die Entscheidung fiel ganz klar für den Nudelsalat aus, weshalb ihr auf den Kartoffelsalat noch ein wenig warten müsst;) Spätestens in der Vorweihnachtszeit bekommt ihr aber auch dieses Rezept. Wenn ich zum Thema Nudelsalat eines in den letzten Tagen gelernt hab, dann dass er eine echte Institution in den deutschen Küchen ist 😀 Jeder hat sein eigenes Rezept und was rein darf oder nicht, ist familienintern genauestens festgelegt. Zum Glück kann man gerade bei Salaten super variieren und selbst entscheiden, was seinen Weg in die Schüssel findet. Falls euch also eine Zutat in meinem Rezept nicht gefällt, tauscht ihr sie einfach aus – das Grundrezept bleibt ja gleich.

Im Sommer ersetze ich den Mais aus der Dose gern gegen frischen Mais. Ich koche zwei Maiskolben in Salzwasser, bis sie gar sind und schneide die Körner einfach vom Kolben herunter. Der Mais schmeckt sooo viel besser als aus der Konserve. Bei den Erbsen greife ich immer auf junge Erbsen aus der Tiefkühltruhe zurück. Diese sind leuchtend grün, knackig und sie schmecken leicht süßlich. Absolut kein Vergleich zur Konservendose.

Falls euch der Geschmack der rohen Zwiebel zu intensiv ist, könnt ihr sie nach dem Würfeln in ein kleines Sieb geben und unter klarem Wasser gründlich abspülen. Der Geschmack der Zwiebel wird dadurch viel weicher und harmonischer.

 

Was ihr für eine große Schüssel Nudelsalat benötigt:

  • 500 g Nudeln
  • 250 ml Miracel Whip
  • 100 ml Gurkenwasser (von den sauren Gurken, ihr wisst schon 😀 )
  • 2 TL Senf (Schmeckt man am Ende nicht raus, aber macht alles super würzig!)
  • Salz und Pfeffer (Seid mit dem Salz ruhig etwas großzügiger, die Nudeln saugen alles auf!)
  • den Saft einer halben Zitrone
  • 200 g junge (!) TK Erbsen
  • 10 Cherrytomaten, geviertelt
  • 1 kleine, rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2-3 große saure Gurken, fein gewürfelt
  • 2 frische Maiskolben oder 1 Dose Goldmais, abgetropft
  • weitere optionale Zutaten: 1/2 Ring Fleischwurst, 1/2 Apfel, 1 rote Paprika, Käsewürfel

Was ihr tun müsst:

Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser gar. Verrührt in einer großen Schüssel Miracel Whip, Gurkenwasser, Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Gart den Mais und nehmt ihn aus dem Topf. Gebt die Erbsen für 5 Minuten in das kochende Wasser. Kocht sie nicht zu lange, sie sollen schön grün und knackig bleiben. Verrührt die Nudeln mit der Salatcreme, sobald sie gar sind. So saugen sie den meisten Geschmack auf. Gebt die restlichen Zutaten hinzu und lasst den Nudelsalat zwei Stunden durchziehen. Würzt zum Schluss gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft nach.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und freue mich auf euer Feedback!
Habt es fein,

eure Maria!

 

Blondies mit Himbeeren und weißer Schokolade

Ihr Lieben,

heute habe ich eins der Lieblingsrezepte meiner Mama für euch. Sie ist absolut kein Fan von Schokoladenkuchen, also mag sie auch keine Brownies. Umso mehr liebt sie die helle Variante der Brownies – die Blondies. Passt ja auch so gut vom Namen her ;D Blondies sind Brownies von der Konsistenz her sehr ähnlich. Der Teig ist nicht locker-fluffig, sondern saftig, buttrig und feucht, fast schon keksartig. Ich liebeliebeliebe sie.

Das allerbeste an diesem Rezept ist, dass ihr nur eine einzige Schüssel braucht. Es wird nix gemixt, sondern nur verrührt und die kleine Sünde ist in unter 10 Minuten im Ofen. Und die Himbeeren könnt ihr perfekt durch rote Johannisbeeren oder Brombeeren ersetzen. Ich warne euch aber vor: Die Blondies machen süchtig und sie sind alles andere als kalorienarm. Ich schneide sie meist in kleinere Vierecke als auf dem Bild, dann ist es nicht mehr ganz so schlimm:)

Was ihr benötigt:

  • 150 g Butter
  • 1 Ei
  • 200 g braunen Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 150 g weiße Schokolade, gehackt
  • 100 g TK Himbeeren, im Sommer gern frische Beeren

Was ihr tun müsst:

Legt eine viereckige Form (20×20) mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vor. Schmelzt die Butter in einer großen Schüssel in der Mikrowelle und gebt den Zucker dazu. Verrührt alles ordentlich und gebt das Ei hinzu. Die Butter sollte nicht mehr heiß sein, sonst gerinnt euer Ei. Anschließend verrührt ihr die trockenen Zutaten und hebt die Schokolade unter. Verstreicht alles in der Form und drückt die Himbeeren hinein. Falls ihr frische Beeren benutzt, solltet ihr vorher mit einem Löffel kleine Öffnungen in den Teig stechen, sonst habt ihr am Ende nur Beerenmatsch. Backt die Blondies für 25-30 Minuten. Der Rand sollte leicht gebräunt sein und ein Holzstäbchen sollte ohne Teigreste aus der Mitte heraus kommen.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken und freue mich auf eure Bilder!

Habt es fein,

Maria!

Mein liebster griechischer Salat mit Hähnchen und Zitronendressing

Sommerzeit ist Salatzeit und mein absoluter Lieblingssalat in diesem Jahr ist diese Abwandlung eines klassischen griechischen Bauernsalats. Ich könnte ihn im Moment 3x täglich essen, die Kombi aus salzigem Feta, frischer Zitrone und dem sommerlichen Dill ist einfach out of this world! Wer mag serviert noch frisches Baguette dazu – brauch ich aber gar nicht.

Was ihr für den Salat benötigt:

  • 1 Gurke, halbiert und in Scheiben (oder 6 Snackgurken)
  • 10 Kirschtomaten, halbiert
  • 1/2 rote Zwiebel, in Ringen
  • 250 g Hühnerbrust oder Hähnchen-Innenfilets
  • Gyros-Gewürz (oder Majoran, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprika)
  • 1-2 Romana Salatherzen
  • 200 g guter Feta (kein Hirtenkäse)
  • optional: eine Handvoll gute Oliven

Was ihr für das Dressing benötigt:

  • Saft einer Zitrone
  • 80-100 ml Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 1 kleines Bund frischer Dill, fein gehackt

Was ihr tun müsst:

Falls ihr Hühnerbrust verwendet: Legt sie in einen Gefrierbeutel und klopft die dickste Stelle mit einem Fleischhammer oder einer schweren Pfanne/einem Topf platt. Dieses Stelle benötigt sonst ewig, um durchzugaren. Bei Innenfilets ist das natürlich nicht nötig. Bratet das Fleisch bei hoher Temperatur so an, dass es Farbe bekommt. Würzt zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Gyrosgewürz oder einer eigenen Mischung. Lasst es abkühlen und schneidet es kurz vom Servieren in Streifen.

In der Zwischenzeit wascht und schneidet ihr das Gemüse und gebt alles in eine große Schale. Zerbröselt den Feta darüber. Gebt die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas und schüttelt alles kräftig durch. Gebt das Dressing über den Salat, verrührt alles und verteilt das Hähnchen darüber.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Habt es fein,

eure Maria

Rezept: Mojito Bowle

Wenn man mich nach meinem allerliebsten Cocktail fragt, ist die Antwort seit 10 Jahren unverändert! Ich liebe Mojitos und egal, welche Mode-Drinks aufpoppen – die Kombi aus Minze und Limette gewinnt für mich immer.

Und für einen guten Mojito braucht man viel von beidem. Außerdem Rohrzucker, Crushed Ice, Soda und weißen Rum. Der einzige Nachteil am Mojito ist, dass er relativ aufwendig zu machen ist. Das hat mich bisher immer davon abgehalten, ihn bei größeren Parties zu servieren. Wer will schon den halben Abend in der Küche stehen und Cocktails mixen?

Dafür habe ich jetzt die perfekte Lösung parat. Wir machen einfach eine Bowle daraus, indem wir uns ein Mojito-Konzentrat herstellen, in dem alle Zutaten bereits enthalten sind. Und das Beste: Das Rezept funktioniert mit und ohne Alkohol gleichermaßen – ohne Rum habt ihr einfach eine leckere und erfrischende Mojito-Limo.

Was ihr für 650 ml Konzentrat benötigt:

  • 150 ml Wasser
  • 250 g Rohrzucker
  • 250 ml Limettensaft (aus der Flasche)
  • 1 Bund Minze (30 – 40 g)

Was ihr tun müsst:

Kocht Wasser und Rohrzucker auf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Lasst die Mischung abkühlen und gebt anschließend den Limettensaft hinzu. Füllt die Mischung in einen Standmixer (Klappt auch mit Pürierstab!), gebt die Minze hinzu und mixt alles kräftig durch, bis die Minze ganz fein ist. Gebt die Mischung durch ein Sieb, füllt sie in eine Flasche ab und stellt sie kühl. Verbraucht sie noch am gleichen Tag, sonst verliert sie an Aroma.

Was ihr für die Bowle benötigt:

  • 1200 – 1400 ml Sprudelwasser
  • 200 ml weißen Rum (optional)
  • Ein Bund Minze
  • 4 Limetten, in Scheiben
  • Eiswürfel
  • optional: noch etwas Rohrzucker für den Mojito-Look

Was ihr tun müsst:

Gebt alle Zutaten zusammen mit dem Konzentrat in eine große Schüssel.  Zum Servieren, gebt ihr einige Eiswürfel, einen Stängel Minze und eine Limettenscheibe in ein Glas und gießt mit der Bowle auf. Wenn ihr Crushed Ice verwendet, solltet ihr jeweils noch etwas Rohrzucker ins Glas geben, da das Eis euer Getränk stark verdünnt.

Alternativ:

Wollt ihr das Ganze nicht als Bowle anrichten, könnt ihr die Flasche auch im Kühlschrank stehen lassen. Wenn ihr das Getränk servieren wollt, füllt ihr ein wenig Rohrzucker in ein hohes Glas, gebt Crushed Ice und 2cl weißen Rum obendrauf und füllt das Ganze nach Gusto mit einem Schluck Konzentrat und Mineralwasser auf. Mit Minze und Limetten garnieren. Probiert einfach aus, welches Mischungsverhältnis euch schmeckt.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Maria

Rezept: Blaubeermuffins mit Streuseln

Ihr Lieben,

heute habe ich unser Lieblingsrezept für Muffins mit Streuseln für euch. Wir machen die schon seit Jahren mit verschiedenem Obst der Saison, z.B. mit Äpfeln und Rhabarber. Die Variante mit Blaubeeren ist und bleibt aber mein absoluter Favorit. Sie sind total schnell gemacht und schmecken immer. Und das Rezept funktioniert auch super mit TK-Beeren.

Für 12 Muffins benötigt ihr:

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier (Raumtemperatur)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • die abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100 ml Milch (Raumtemperatur)
  • 150 g Blaubeeren

Für die Streusel benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Braunen Zucker oder Rohrzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 75 kalte Butter
  • Prise Salz

Was ihr tun müsst:

Heizt den Ofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vor und fettet eine Muffinform gründlich aus oder füllt sie mit Papierförmchen. Verknetet alle Zutaten für die Streusel zügig und stellt die Masse kurz kalt.

Verrührt Eier und Zucker bis ihr eine schaumige Masse erhaltet. Rührt die weiche Butter unter. Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Zitronenschale und Salz hinzu. Ist alles verrührt, mixt ihr die Milch unter. Ihr könnt nun die Blaubeeren unterheben oder erst in die Muffins geben, nachdem ihr den Teig in die Förmchen gefüllt habt. Füllt jedes Förmchen zu 2/3 mit Teig und verteilt die Streusel darauf. Backt sie zwischen 22 und 24 Minuten bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und bei der Stäbchenprobe nichts mehr kleben bleibt.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Maria