Der schokoladigste Schokoladenkuchen der Welt

Ihr Lieben,

wenn ihr auf der Suche nach einem unfassbar schokoladigen, saftigen Schokokuchen seid, der immer gelingt, seid ihr hier genau richtig. Ihr könnt ihn auf einem Blech backen (einfach die Menge verdoppeln und nur 20 Minuten statt 25 backen) oder in einer runden Springform. Meine Form hat einen Durchmesser von 26cm.

Obendrauf kommt eine ganz einfache Ganache, die auch nach dem Erkalten nicht steinhart wird. Ich verspreche euch, ihr werdet ihn lieben.

Was ihr benötigt:

  • 150 g Butter
  • 250 g – 300 g Schokolade (Am besten zartbitter, aber alte Schokoweihnachtsmänner tun’s auch!)
  • 50 g Mehl
  • 50 g Backkakao (Kein Kaba!)
  • 150 g Zucker (Gern Rohrzucker, aber nicht zwingend nötig)
  • 4 Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver

Für die Ganache benötigt ihr:

  • 200 g Zartbitterschokolade, gehackt oder kleingebrochen
  • 200 g Sahne

Was ihr tun müsst:

Heizt den Ofen auf 190 Grad Ober- Unterhitze vor. Legt den Boden einer Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand. Gebt Eier und Zucker in eine Schüssel und mixt sie solange bis die Masse hell und cremig ist und sich mindestens verdoppelt hat. Das geht am besten in einer Küchenmaschine, klappt aber auch mit dem Handmixer. Schmelzt währenddessen bei kleiner Hitze Schokolade und Butter in einem Topf auf dem Herd.  Rührt immer wieder um und passt auf, dass die Schokolade nicht anbrennt. Lasst das Ganze nicht zu heiß werden, es soll nur gerade so geschmolzen sein. Vermischt Mehl, Salz, Backpulver und Kakao und rührt es vorsichtig und schnell unter die Eier-Zucker-Masse. Nicht zu lange rühren! Gebt anschließend die flüssige Schokolade dazu. Testet vorher die Temperatur mit einem Finger. Es darf nicht zu heiß sein, sonst gerinnen euch die Eier.

Backt den Kuchen für 25-30 Minuten. Stäbchenprobe nach 25 Minuten nicht vergessen. Wenn nur noch ein paar Krümel am Stäbchen bleiben, ist er perfekt. Für ein ganzes Blech verdoppelt ihr die Menge der Zutaten und backt ihn nur 20-25 Minuten. Wenn euer Blech eher klein und nicht besonders tief ist, reicht die 1,5 fache Menge.

Lasst den Kuchen abkühlen.

Gebt die Sahne in einen kleinen Topf und lasst sie kurz aufkochen. Zieht die Sahne vom Herd und gebt die kleingebrochene Schokolade hinein. Lasst das ganze 3-5 Minuten stehen und verrührt dann alles. Wenn die Ganache etwas abgekühlt ist, könnt ihr sie auf dem Kuchen verstreichen.

 

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken!

Habt es fein,

eure Maria!

 

Meine Soljanka

Ihr Lieben,

zu unserem kleinen Weihnachtsmarkt am letzten Wochenende habe ich einen großen Topf heiße Soljanka gekocht. Das geht schnell und schmeckt bei uns wirklich jedem.

Was ihr für die Soljanka benötigt:

  • Einen Ring Fleischwurst
  • 2 Scheiben Kassler
  • Eine Packung Salami
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Gläser Letscho
  • 5 Gewürzgurken
  • 2 Zwiebeln
  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Senf
  • 500 ml Wasser
  • 3 TL Brühe
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver, rosenscharf

Was ihr tun müsst:

Würfelt Zwiebeln, Gurken, Wurst und Kassler. Bratet Wurst, Kassler und Salami in einem großen Topf in etwas Öl an und gebt die Zwiebeln hinzu. Wenn alles etwas Farbe angenommen hat, gebt ihr das Tomatenmark dazu. Bratet es kurz mit und gebt dann das Wasser hinzu und lasst alles kurz aufkochen, sodass sich die Röstaromen vom Topfboden lösen können. Jetzt könnt ihr die restlichen Zutaten hineingeben und alles zusammen ca. 30 Minuten kochen lassen.

Als Topping reiche ich einen Löffel Schmand und wir essen eine gute Scheibe Schwarzbrot dazu.

Lasst es euch schmecken!

Eure Maria

Ideen und Rezepte für eure Christmas Party und die Festtage

Ihr Lieben,

heute habe ich endlich die Rezepte unserer Christmas Party von letzter Woche für euch parat. Ganz viel Inspirationen findet ihr aber auch in den beiden Blogposts zu unserem Weihnachtsbrunch von letztem Jahr. Klick HIER und HIER.

Festlicher Pizzabrötchenkranz mit Rosmarin und Ofenkäse

Was ihr benötigt:

  • 400 g Mehl
  • 200 ml Wasser
  • 1/4 Stück frische Hefe
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl
  • Frische Kräuter, z.B. Rosmarin
  • Meersalz
  • Einen runden Camembert oder Saint Albray oder einen Ofenkäse

Was ihr tun müsst:

Bröselt die Hefe in 200ml lauwarmes Wasser und gebt eine Prise Zucker hinzu. Verrührt das Ganze und lasst es 10 Minuten stehen. Gebt die Flüssigkeit zum Mehl und Salz in eine große Schüssel verknetet es gründlich.

Lasst den Teig mit einem angefeuchteten Tuch abgedeckt 90 Minuten an einem warmen Ort gehen. Verknetet ihn anschließend erneut kurz und viertelt ihn. Formt aus jedem Viertel 6 gleich große Kugeln.

Legt ein Blech mit Backpapier aus, heizt den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor und legt einen runden Camembert oder Saint Albray mittig aufs Blech. Legt die Teigkugeln in einen Kreis drumherum. Lasst den Kranz erneut 20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Pinselt die Brötchen mit Olivenöl ein, streut etwas Meersalz und Rosmarin darüber und schiebt sie für 25-30 Minuten in den Ofen. Sie sind fertig, wenn sie goldgelb gebacken sind und der Käse geschmolzen ist. Seid vorsichtig beim Umheben auf eine Platte. Ich schneide das Backpapier rundherum ab, schiebe ein Brettchen unter den gesamten Kranz und wir essen es vom Papier. Sonst könnte euch der Käse zerlaufen. Ich dekoriere den Kranz mit Cranberries und Rosmarinzweigen.

Blätterteig Tannenbäumchen mit Pesto

Das Rezept und die Anleitung findet ihr in meinem Blogpost zum Weihnachtsbrunch. Klickt HIER. Ein Tipp: Ihr könnt selbstverständlich auch Pesto aus dem Glas nehmen. Ich würde euch nur empfehlen, nicht das Günstigste zu nehmen, sondern eins von guter Qualität. Den Unterschied schmeckt man bei Pesto ganz extrem.

Preiselbeer Brie Törtchen

Auch dieses Rezept findet ihr in oben genanntem Blogpost von letztem Jahr. Klick HIER.

Jingle Bell Punch

Oh, ihr werdet ihn lieben! Wir hatten eine große Bowleschüssel auf dem Tisch stehen und jeder konnte sein Glas zu jeder Zeit selbst auffüllen. Reicht unbedingt einen Kühler mit Eiswürfeln dazu, den Punch trinkt man eiskalt 🙂

Was ihr benötigt:

  • 2 Liter Cranberrysaft
  • 1 Liter Granatapfelsaft
  • 500 ml Rum (z.B. Havana oder Captain Morgen – falls ihr das vanillige Aroma mögt!)
  • 1 unbehandelte Orange in Scheiben
  • Cranberries zur Dekoration

Was ihr tun müsst:

Gießt alles in ein Bowlegefäß, gebt die Orangenscheiben und die Cranberries hinzu und lasst es mindestens eine Stunde vor dem Verzehr ziehen. Serviert es auf Eis und mit Cranberries und einer Orangenscheibe im Glas.

Antipasti Weihnachtskranz

Dieser Antipastikranz ist das perfekte Centerpiece für jede Weihnachtstafel und dabei sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich schreibe euch ein paar Beispiele auf und ihr könnt einfach einkaufen, was ihr gern habt und es auf einem Holzbrett zu einem schönen Kranz anrichten.

Was ihr benötigt:

  • Mini-Mozzarella Kugeln, abgetropft
  • Getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • Oliven, in verschiedenen Farben, abgetropft
  • Aufschnitt, z.B. verschiedene Salamis, Bresaola, luftgetrockneter Schinken, Gänsebrust etc.
  • Kleine luftgetrocknete Mini-Salamis oder Salami-Kugeln
  • Käse in Würfeln (Ich kaufe unsere Lieblingssorten immer am Stück, 100 g reichen pro Sorte. Den könnt ihr zu Hause dann selbst in Würfel schneiden. Ich empfehle Cheddar, Gruyère und Comté.)
  • verschiedene Cracker oder selbstgemachte Croutons aus der Pfanne
  • Rosmarin und Cranberries zur Dekoration

Was ihr tun müsst:

Legt einfach alles schön dicht aneinander zu einem festlichen Kranz auf ein Holzbrett. Die Wurst rollen wir entweder zu Röschen oder runde Scheiben falten wir erst auf die Hälfte und dann zu einem Viertel.

Festlicher Cheeseball

Dieser leckere Cheeseball auf Basis von Frischkäse vermengt mit Cheddar, Bacon, Mandeln und gegrillter Paprika lässt sich super vorbereiten und ist der perfekte Appetizer zum Aperitif vor dem Abendessen oder als Hingucker auf dem Buffet.

Was ihr benötigt:

  • 300g Frischkäse
  • 6 Scheiben Bacon, knusprig gebraten und fein gehackt
  • 100 g Cheddar, gerieben
  • 50 g gegrillte Paprika aus dem Glas, gehackt
  • Ein Bund Schnittlauch, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • Eine Handvoll Mandeln mit Haut, gehackt

Was ihr tun müsst:

Vermischt den Frischkäse, die Hälfte des Bacons, die Paprika, den Käse, die Hälfte des Schnittlauchs, Salz und Pfeffer und gebt die Mischung auf etwas Frischhaltefolie. Rollt alles mit Hilfe der Folie zu einer Kugel und gebt es in den Kühlschrank.

Vermischt in der Zwischenzeit den restlichen Bacon und den Schnittlauch, sowie die gehackten Mandeln und verteilt es auf einem Teller. Nach ca 30 Minuten Kühlzeit könnt ihr die Frischkäsekugel vorsichtig durch die Mischung rollen. Dazu reiche ich Rohkost und verschiedene Cracker.

Auf dem Bild seht ihr außerdem noch Blinis (Kleine Pfannkuchen) mit Frischkäse und Lachs, Gurke und Kaviar, Blätterteigsternchen mit Frischkäse, Kräutern und roten Pfefferbeeren, sowie Süßkartoffelscheiben, die in der Pfanne gebraten worden sind und mit Ziegenkäse, knusprigem Bacon, Walnüssen und gebratenen roten Zwiebeln belegt worden sind.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachmachen und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte!

Habt es fein,

eure Maria

 

Christmas Toffee – Last-Minute Weihnachtsgeschenk aus der Küche

Ihr Lieben,

heute teile ich mit euch mein Rezept für Christmas Toffee. Es klingt vielleicht unkoventionell, dass Salzcracker die Basis bilden, aber eine Prise Salz im Toffee ist einfach der absolute Wahnsinn.

Die Cracker verschmelzen im Ofen mit Zucker und Butter, zu einer knusprigen süß-salzigen Toffee-Schicht und die zartschmelzende Schicht aus weißer Schokolade macht das Ganze absolut rund. Es schmeckt nicht nur fabelhaft, auch die Konsistenz ist einfach der Wahnsinn.

Und das Beste: Es ist kinderleicht, geht super schnell und somit ein perfektes Last-Minute-Geschenk.

Was ihr für das Christmas Toffee benötigt:

  • 40-50 runde Salzcracker (z.B. Club Cracker. Funktioniert auch mit Tuc Crackern, dann benötigt ihr natürlich weniger.)
  • 250 g Butter (Keine Margarine! Es klappt nicht mit Rama und co.)
  • 190 g Zucker
  • 300 g (oder 400 g für eine dickere Schicht) weiße Schokolade oder Kuvertüre (Klappt mit beidem. Und schmeckt auch mit Vollmilch oder dunkler Scheik super gut.)
  • Streusel

Was ihr tun müsst:

Legt ein kleines Blech mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 170 Grad Ober- Unterhitze vor. Mein Blech ist 30×34 cm groß. Ist euer Blech deutlich größer, faltet ihr das Backpapier einfach ein paar Zentimeter vorm Rand etwas hoch und verkleinert so eure Fläche. Legt die Cracker aufs Backpapier. Nehmt nicht mehr als die angegebene Menge Cracker, sonst reicht das Toffee am Ende nicht aus. Schmelzt die Butter in einem kleinen Topf und gebt den Zucker hinzu. Wenn eure Butter schon allein zu lange gekocht hat, ist sie zu heiß und der Zucker karamellisiert sofort beim Hineingeben! Bringt es also GEMEINSAM unter Rühren zum Kochen und lasst es ab dem Zeitpunkt, an dem es beginnt zu kochen um die 2 Minuten köcheln, sodass sich Butter und Zucker verbinden können. Gießt die Masse über die Cracker, verteilt sie gründlich und schiebt das Blech in den Ofen.

Vor dem Backen.
Die Cracker-Toffee-Schicht nach dem Backen.

Backt das Ganze um die 10 Minuten, es kann sein, dass es noch etwas weich und blubbernd aus dem Ofen kommt – es härtet an der Luft aus. Die Oberfläche sollte braun und crispy aussehen. Lasst es 10 Minuten abkühlen. Schmelzt nun die Schokolade in der Mikrowelle oder im Wasserbad und verteilt sie über der Toffee-Schicht. Streut Streusel darüber uns lasst die Schokolade fast komplett aushärten. Das kann durchaus mehrere Stunden dauern. Schneidet das Toffee in kleine Stücke (Ruhig kleiner als auf meinen Bildern.), füllt es in Schraubgläser oder Tütchen und verschenkt es an eure Liebsten.

Luftdicht in einem großen Schraubglas verpackt, hält es sich um die 10-14 Tage.

Viel Freude beim Nachmachen und Naschen!

Eure Maria

Weihnachtliches Apfel-Zimt-Törtchen

Ihr Lieben,

heute habe ich ein wirklich unkompliziertes Rezept für euch, das nach viel mehr Arbeit aussieht, als es ist 🙂 Und das Beste: Den Biskuitboden könnt ihr ohne Probleme am Vortag backen und auch den Apfelpudding könnt ihr schon vorbereiten.

Was ihr für den Biskuitboden einer 26 cm (20 cm) große Torte benötigt:

  • 250 g Zucker (125 g)
  • 6 Eier (3)
  • Eine Prise Salz
  • Vanille oder Vanillezucker
  • 280 g Mehl (140 g)
  • 1/2 TL Backpulver (1/4 TL)

Was ihr für die Apfelfüllung benötigt:

  • 2-3 große säuerliche Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt (1-2 große Äpfel)
  • 350 ml Apfelsaft (200 ml)
  • 5 EL Speisestärke (3 EL)
  • 4 EL Zucker (2EL)
  • Saft einer Zitrone (1 EL Zitronensaft)
  • 1/2 TL Zimt (1/4 TL)

Was ihr für die Creme benötigt:

  • 2 Becher Sahne (1 Becher)
  • 200 g Schmand (100 g)
  • 2 EL Zucker (1 EL)
  • 2 Packungen Sahnesteif (1 Packung)
  • 1/2 TL Zimt (1/4 TL)

Was ihr tun müsst:

Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vor. Gebt Eier, Zucker, Vanille und Salz in eure Küchenmaschine und mixt das Ganze zwischen 5 und 10 Minuten bis sich der Teig verdreifacht hat. Ihr könnt natürlich auch ein Handrührgerät benutzen, da benötigt ihr nur etwas Geduld. Im Thermomix müsst ihr den Schmetterling einsetzen und auf Stufe 5 um die 10 Minuten rühren. Bei der kleinen Torte reichen 6-8 Minuten. Gebt nun das Mehl und das Backpulver hinzu und rührt es kurz vorsichtig unter. Nicht zu lange rühren, wir wollen die Luft im Teig behalten!

Fettet eure Backform, legt ein rundes Stück Backpapier auf den Boden der Form und gebt den Teig hinein. Backt eine 26cm große Torte 30-35 Minuten und eine 20cm Torte um die 25 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen. Lasst den Boden abkühlen und schneidet ihn anschließend in der Mitte durch.

Gebt den Apfelsaft mit den Apfelwürfeln in einen Topf und lasst alles kurz aufkochen. Verrührt Speisestärke, Zimt und Zucker mit einem weiteren kleinen Schluck Apfelsaft in einer Schüssel und gebt es zu den kochenden Äpfeln. Das Ganze müsste nun sofort eindicken. Rührt noch 1-2 Minuten weiter und stellt den Apfelpudding nun kühl, damit er etwas fester wird.

Sind Boden und Pudding abgekühlt, könnt ihr den Apfelpudding auf den unteren Boden streichen und die zweite Hälfte des Bodens oben drauf legen.

Schlagt nun die Sahne mit Sahnesteif, Zucker und Zimt steif und rührt den Schmand unter. Streicht die Torte rundherum mit der Creme ein und stellt sie vor dem Servieren noch etwas kühl. Ich habe sie mit Pfefferkuchenmännern, Rosmarin, Cranberries und Glitzerkugeln dekoriert.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Habt einen tollen zweiten Advent,

eure Maria.

Bratapfellikör: ein tolles DIY Geschenk aus der Küche.

Ihr Lieben,

hier nun endlich das häufig gesuchte Rezept für meinen Bratapfellikör.

Was ihr benötigt:

  • 3 große säuerliche Äpfel, entkernt und geviertelt (am besten Boskop)
  • 2 EL Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Abrieb einer Bio-Orange
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 200 – 250 g brauner Kandis
  • 700 ml Wodka oder Korn (Ich nehme lieber Wodka.)

Was ihr tun müsst:

Gebt die Äpfel in eine Auflaufform und bestreut sie mit Zucker. Backt sie im Ofen bei 200 Grad Ober-Unterhitze für 20-25 Minuten oder bis die Äpfel weich sind.

Gebt die Äpfel zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel mit Deckel, einen großen Topf oder ein sehr großes Schraubglas. Lasst den Likör ca. 1-2 Wochen abgedeckt irgendwo in der Wohnung  ziehen und rührt zwischendurch 1-2x um. Bei mir steht er auf dem Küchenschrank. Länger ist absolut kein Problem, er wird nur besser. Gießt ihn durch ein Sieb und drückt die Äpfel darin gut aus. Ein paar feine Stückchen stören nicht, sondern machen den Likör nur leckerer. Füllt ihn in Flaschen und genießt in eiskalt oder mit heißem Wasser aufgegossen als Grog. Er hält sich beinahe unbegrenzt durch den hohen Alkohol- und Zuckergehalt. Es kommt ungefähr 1 Liter Likör heraus. Ist er euch zu stark, könnt ihr in mit 200ml Wasser strecken.

Ich wünsche euch viel Freude beim Zubereiten und Verschenken!
Habt es fein,

eure Maria!