Let’s have Brunch! Rezepte und Ideen für euren Adventsbrunch. Part 2.

Ihr Lieben,

heute folgt der zweite Teil der Rezepte unseres Adventsbrunches (Part 1 findet ihr HIER.), inklusive der winterlichen Cocktail- und Aperitifideen. Beide Getränke wird es definitiv auch an Heiligabend bei uns geben, vor allem der Mandarinen Gin Tonic wurde unbedingt gefordert. Aber zuerst geht es mit den Rezepten für den Antipasti Frischkäse Tannenbaum und den Ideen für euer winterliches Cheeseboard los.

Antipasti Frischkäse Baum

Was ihr benötigt:

  • 600 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 150 g geriebenen Cheddar
  • Einige Zweige Thymian gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 10 getrocknete Tomaten, klein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
Antipasti Frischkäse Tannenbaum

Was ihr tun müsst:

Vermengt alle Zutaten und stellt die Masse für einige Stunden kalt. Gebt sie nun auf Frischhaltefolie und formt das ganze zu einem Kegel. Stellt den Kegel einige Stunden kalt.

Für die Deko benötigt ihr:

  • 3 verschiedene Sorten Oliven in verschiedenen Farben
  • Ein Glas getrocknete Tomaten
  • Rosmarin
  • Cracker

Was ihr tun müsst:

Entfernt die Frischhaltefolie und stellt den Baum auf eine Platte. Steckt von außen so viele Oliven und getrocknete Tomaten in den Frischkäse bis er rundherum bedeckt ist. Füllt die Lücken mit Rosmarin aus und legt Cracker rundherum. Dazu passen auch Gemüsesticks sehr gut.

Winterliches Cheeseboard

Zu meinen Cheeseboards habe ich bereits einen sehr ausführlichen Blogpost geschrieben. (Klickt HIER.) Für dieses Board haben wir den Rest des Walnusspestos mit etwas Creme Fraiche für einen Dip verrührt und ein paar saisonale Früchte und Zutaten hinzugefügt.

  • Maronen
  • Ein halber Granatapfel
  • Eine Khaki, in Scheiben
  • Cranberries zur Deko
  • Getrocknete Cranberries
  • Rosmarin
  • Backschinken

Weihnachtliche Cocktails

Mandarinen Gin Tonic

Wir haben im Vorhinein ein ganzes Netz Mandarinen ausgepresst, in eine Flasche gefüllt und im Kühlschrank gekühlt. Das Mischverhältnis von Gin und Tonic könnt ihr ganz nach eurem Geschmack anpassen. So trinken wir ihn am liebsten, aber das ist definitiv keine Richtlinie.

Was ihr benötigt:

  • 4 cl Gin (Wir haben Tanqueray verwendet, aber auch Bombay passt gut.)
  • 10 cl Tonic (Ich mag Goldberg, Fentimans und Thomas Henry)
  • 2-4 cl frisch gepressten Mandarinensaft
  • Eiswürfel
  • Einen Zweig Rosmarin

Was ihr tun müsst:

Gebt den Eiswürfel ins Glas und gießt Gin und Tonic dazu. Gebt den Mandarinensaft ganz zum Schluss vorsichtig hinein, sodass er sich absetzen kann. Garniert euren Drink mit einem Zweig Rosmarin.

Mandarinen Gin Tonics mit Rosmarin

Preiselbeer Prosecco zum Aperitif

Was ihr benötigt:

  • Einen Schluck Preiselbeersirup (Wir haben den von Ikea genommen.)
  • Eiskalten Prosecco
  • Zur Deko: Cranberries, aufgespießt auf einen Zahnstocher & Rosmarin

Was ihr tun müsst:

Gebt etwas Preiselbeerprosecco und ggf. einen Eiswürfel (1-2 TL nach persönlichem Geschmack) in ein Sektglas und gießt das Ganze mit eiskaltem Prosecco auf. Wer möchte kann vorher einen Zuckerrand ans Glas machen. Dekoriert mit einem Cranberry-Spieß, einem schönen Papierstrohhalm und einem Rosmarinzweig.

Preiselbeer Aperitif

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr konntet einige Inspirationen für die Adventszeit mitnehmen. Wenn euch das noch nicht reicht, habe ich noch ein paar Ideen aus den letzten Jahren für euch. Den Post zu unserer Christmas Party 2016 findet ihr hier und zu unserer Party von 2015 kommt ihr hier entlang. Aber Vorsicht, die Bilder sind noch eher semiprofessionell 😀

Habt es fein und genießt die beste Zeit des Jahres!
Eure Maria

 

 

 

 

Let’s have Brunch! Ideen und Rezepte für euren Adventsbrunch. Part 1.

Ihr Lieben,

da ist es – das erste Adventswochenende. Und schöner als mit einem Brunch mit allen Freunden und der ganzen Familie hätten wir nicht in den Advent starten können.

Die Ideen eignen sich allesamt auch für eure Christmas Party oder für euer Abendessen an Heiligabend. Ich sag euch, es war alles sooo so lecker und dabei sind die Rezepte wirklich denkbar unkompliziert. Perfekt für einen Brunch, bei dem schon alles am Vormittag fertig sein muss und man nicht den ganzen Tag Zeit für die Vorbereitungen hat.

Brownie Tannenbäume und Preiselbeer Brie Törtchen

Es gab ein winterliches Cheeseboard, ein Apple Monkey Bread, das ich erstmals mit fertigem Teig gemacht habe (Es war fabelhaft, ganz ehrlich!), Preiselbeer Brie Törtchen, einen Pesto Tannenbaum mit selbstgemachtem Walnusspesto, Brownie Tannenbäume und einen Antipasti Frischkäse Tannenbaum. Als Aperitif gab es Preiselbeer Prosecco und neben vielen verschiedenen Saftschorlen wahlweise auch einen Mandarinen Gin Tonic zum Abschluss. Den ersten Teil der Rezepte teile ich heute mit euch. Der zweite Blogpost folgt am Dienstag.

Apple Monkey Bread

Ihr könnt natürlich mein gewohntes Rezept backen (Klickt HIER.) oder ihr macht es euch ganze einfach, fahrt in ein großes E-Center oder einen anderen sehr gut sortierten Supermarkt und kauft 2x Knack&Back (*keine Werbung!) Buttermilchbrötchen. Kauft bitte keine Sonntagsbrötchen, es müssen die Buttermilchbrötchen sein. Ich hab gedacht, einen Versuch ist es Wert (In den USA wird Monkey Bread sehr oft aus Buttermilk Biscuits gebacken und ich war super neugierig, ob das auch mit der deutschen Version klappt.) und ich wurde nicht enttäuscht. Sooo so gut und beinahe kein Aufwand!

Was ihr benötigt:

  • 2 Packungen Knack&Back Buttermilchbrötchen (*keine Werbung!)
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 100 g Butter, geschmolzen
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 1 Apfel, geschält und fein gewürfelt

Was ihr tun müsst:

Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Buttert eine Guglhupfform gründlich aus. Nehmt die Buttermilchbrötchen aus der Packung und schneidet sie jeweils in 6 Teile. Verrührt Zucker und Zimt und wälzt jedes Teigstück darin. Verteilt die Teilstücke und die Apfelwürfel in der Backform. Vermischt die Zimt-Zuckermischung mit Butter und Zuckerrübensirup und gebt das Ganze über die Teigstückchen. Backt das Monkeybread für 30-35 Minuten im Ofen bis die Oberseite gut gebräunt, aber nicht zu dunkel ist.  Sollte die Oberfläche schon vorher zu dunkel werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. Wartet nach dem Herausnehmen 2 Minuten und stürzt das Monkey Bread anschließend auf eine Platte. Bleiben Stückchen zurück, nehmt ihr sie einfach heraus und steckt sie an die Stellen, wo sie fehlen. Das passiert und man sieht es am Ende nicht mehr.

Apple Monkey Bread

Blätterteig Tannenbaum mit selbstgemachtem Walnusspesto

Ihr könnt natürlich auch Pesto aus dem Glas nehmen, aber für mich geht nichts über den Geschmack von frischem Pesto. Wir nutzen für dieses Pesto weniger Öl als üblich, damit es nicht zu fettig wird. Ihr könnt es auch schon Tage vorher zubereiten und bis zur Verwendung mit etwas Öl bedeckt in einem Schraubglas im Kühlschrank aufheben.

Pesto Tannenbaum

Was ihr benötigt:

  • 2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
  • Blätter von einem Topf Basilikum
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Eine Handvoll Walnüsse
  • Salz und Pfeffer
  • 100 ml gutes Olivenöl
  • 50 g Hartkäse z.B. Grana Padano oder Parmesan

Was ihr tun müsst:

Für das Pesto: Alle Zutaten, bis auf den Hartkäse, mit einem Pürierstab mixen, dabei die einzelnen Zutaten nach und nach zugeben. Wenn alles püriert ist, den Käse unterrühren.

Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Legt die beiden Blätterteigdecken übereinander und schneidet eine Tannenbaumform aus. Nehmt den oberen Blätterteig herunter und bestreicht die untere Hälfte großzügig mit Pesto. Legt den zweiten Baum wieder darauf und schneidet ihn seitlich ein. Verdreht nun die Äste ineinander und backt den Baum bis er schön braun geworden ist. Das dauert um die 20-25 Minuten.

Preiselbeer Brie Törtchen

Wir haben den Verschnitt des Pesto Tannenbaums dafür benutzt, ihr könnt sie aber auch unabhängig vom Tannenbaum zubereiten und kauft einfach eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal. Ihr benötigt hierfür eine Mini-Muffinform.

Preiselbeeren Brie Törtchen

Was ihr benötigt:

  • Eine Rolle Blätterteig
  • Preiselbeermarmelade (Wir haben die von Ikea genommen.)
  • Ein Stück Brie
Blätterteig in kleine Vierecke geschnitten, mit Preiselbeermarmelade gefüllt und mit einem Stück Brie getoppt

Was ihr tun müsst:

Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor und schneidet den Blätterteig in kleine Vierecke. Legt diese in die Mini-Muffinform und gebt einen kleinen Teelöffel Preiselbeermarmelade hinein. Belegt das Ganze anschließend mit einem Stück Brie und backt sie für 18-20 Minuten im Ofen. Dekoriert sie nach dem Backen mit einem kleinen Zweig Rosmarin. Soooo gut und das perfekte Fingerfood.

Ihr Lieben, damit der Blogpost nicht zu lang und unübersichtlich wird, habe ich mich entschieden, ihn in zwei Teilen zu veröffentlichen. Den Rest bekommt ihr aber noch pünktlich vorm zweiten Advent, spätestens bis Dienstag!

Ich wünsche euch einen fabelhaften ersten Advent.

Eure Maria

Jetzt wird’s ordentlich im Kinderzimmer: Unser Bastelwagen

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Ihr Lieben,

heute habe ich einen tollen Geschenktipp für euch vorbereitet. Habt ihr auch kleine Bastelmäuse zu Hause, seid aber dezent genervt von all den herumfliegenden Zick-Zack-Scheren, Stickerbögen, Glitzerklebern und Moosgummi-Fetzen? Fräulein Schimmerschuhs Bastelsachen waren in der ganzen Wohnung verteilt, immer musste sie mich fragen, wo etwas liegt und wenn sie alles zusammen hatte, war ihr schon fast wieder die Lust vergangen.

Die Idee aus dem RÅSKOG Servierwagen von Ikea einen Bastelwagen zu machen, habe ich auf Pinterest entdeckt. Ich wusste sofort, das wär das perfekte Geburtstagsgeschenk für den Schimmerschuh. Letzten Freitag war ihr Geburtstag und unsere Umsetzung der Idee kam genau so gut bei ihr an, wie erwartet. Ich denke, in den Adventskalender wird einiges an Bastelnachschub wandern müssen. Eine tolle Idee ist es auch, den Kalender mit Bastelutensilien zu füllen und am 24. gibts dann den Bastelwagen als großes Weihnachtsgeschenk dazu.

Alles, was ihr für das Grundgerüst benötigt, bekommt ihr bei Ikea. Ähnliche Servierwägen soll es aber etwas günstiger auch bei Höffner und Mömax geben.

 

Der Bastelwagen

Essentials, die unbedingt dazu gehören:

  • Bastelunterlagen
  • Ein kleiner Mülleimer unterm Tisch
Glitzer, Kleber, Bunte PomPoms, Wackelaugen und Motivstanzer

Womit wir den Bastelwagen gefüllt haben:

  • Buntpapier
  • Weißes Papier
  • Ausmalbilder ihrer liebsten Serienfiguren (selbst ausgedruckt)
  • Glitzersticker
  • Moosgummi
  • Mossgummi-Sticker in verschiedenen Ausführungen
  • Pfeifenputzer
  • verschiedene Perlen in einem Koffer
  • Bänder und Faden
  • Motivstanzer
  • Kleber, Flüssigkleber, Glitzerkleber
  • Glitzer in verschiedenen Ausführungen
  • Washi-Tape
  • Zick-Zack-Scheren, normale Scheren
  • Buntstifte
  • Filzstifte
  • Stempel, Stempelkissen, Stempelstifte
  • Bügelperlen
  • Federn
  • Klopapierrollen
Die Perlen lassen sich super auf die Pfeifenreiniger auffädeln.

Dafür habe ich fast ausschließlich bei Tedi und Zeeman eingekauft. Vor allem bei Zeeman gab es viele tolle Sachen für wirklich schmales Geld. Und ich hatte beim Einkaufen und Befüllen mehr Spaß als ich eigentlich zugeben möchte 😀

Ich wünsche euch einen tollen Tag!

Habt es fein,

eure Maria

 

 

 

 

Einmal Italien und zurück – ein Trip mit Grana Padano DOP *Werbung + Rezept: Kürbispasta alla Carbonara

Ihr Lieben,

heute ist es soweit – endlich darf ich euch erzählen, was uns vor einigen Wochen ins wunderschöne Sirmione am Gardasee geführt hat: Einer meiner größten Träume ging in Erfüllung – die crazy Cheeselady wurde in eine Käserei eingeladen!

Und das nicht von irgendwem, sondern von Grana Padano höchstpersönlich! Ich war echt außer mir vor Freude!

Sirmione – ein traumhaftes Reiseziel

Ich war zwar schon einige Male in Italien – am Gardasee jedoch noch nie. Schande auf mein Haupt, aber in meiner Vorstellung war das immer ein altbacken anmutendes Reiseziel. Ich habe ehrlicherweise keine Idee, wie ich darauf gekommen bin, denn Sirmione war einfach nur WOW. Ich war keine 30 Minuten vor Ort, da habe ich im Kopf schon den nächsten Trip geplant. Ich habe mich Hals über Kopf verliebt – in den Ort, die Atmosphäre, das unglaublich gute Essen, die Bars, das Licht, den See – einfach in alles.

Am ersten Abend in Sirmione

Ein Besuch in der Käserei

Das eigentliche Highlight wartete aber an Tag 2 auf uns. Ganz früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zu einer Käserei von Grana Padano. Direkt in mein persönliches Paradies.

Ich hätte den ganzen Tag in der Produktion verbringen können, die großen Kupferkessel haben eine wahnsinnige Faszination auf mich ausgeübt. Wir duften jeden Produktionsschritt hautnah mitverfolgen – von der Anlieferung der Milch, über die Verarbeitung der Milch mit Molke und Lab, bis zum Salzbad und der anschließenden Reifung des Käses. Es war absolut beeindruckend.

 

Die Reifung

Grana Padano DOP gibt es in drei Reifegraden: 9 – 16 Monate gereift, über 16 Monate gereift und den Riserva, der mindestens 20 Monate reift. Nach 9 Monaten werden alle Laibe kontrolliert und nur, wenn sie von bester Qualität sind, bekommen sie das DOP Gütesiegel und das typische Brandzeichen.

Den 16 Monate alten Grana Padano DOP haben wir noch direkt in der Fabrik verkostet. Der Laib wurde frisch für uns geöffnet und diesen Geruch werde ich wohl niemals vergessen: buttrig, salzig, ein wenig nach Brühe und gar nicht so typisch nach Käse. Unglaublich, wirklich. Nach der Reifezeit ist Grana Padano übrigens völlig laktosefrei.

Gimme all the cheese!

Was ist Grana Padano DOP eigentlich?

Grana Padano DOP ist übrigens anders als oft angenommen keine Käsemarke, sondern eine geschützte Ursprungsbezeichnung für ein Produkt, das von vielen verschiedenen Käsereien nördlich der Po-Ebene hergestellt wird. Grana Padano DOP ist viel eher eine Käse-Art – so wie Gouda, Parmesan oder Gorgonzola.

Und die Deutschen sind scheinbar große Fans – denn mit jährlich ca. 450 000 importierten Laiben importieren wir so viel Grana Padano DOP wie kein anderes Land.

Rezept: Kürbispasta alla Carbonara

Und jetzt, wo wir schon so viel über Käse gesprochen haben, habt ihr doch sicher Lust auf ein leckeres Rezept bekommen, oder? Ich wurde wahnsinnig oft nach unserem Carbonara-Rezept gefragt, habe es aber nie geteilt, da ich weiß, dass es nicht dem original italienischen Rezept entspricht. Da es aber so lecker ist, dass ihr es unbedingt nachkochen müsst, nennen wir es einfach nicht Carbonara, sondern Kürbispasta alla Carbonara, okay? Ich hab nämlich zum Schluss gewürfelten und angebratenen Butternut-Kürbis dazugegeben und dem Ganzen damit die Krone aufgesetzt. Die Pasta ist an Cremigkeit nicht zu überbieten und die Kombi mit dem bissfesten Kürbis ist der Wahnsinn. Also auf geht’s:

Was ihr benötigt:

  • 500 g Pasta (Spaghetti oder Bucatini)
  • 4 Eigelb
  • 200 g Sahne
  • 200 g Bacon oder Pancetta, kleingeschnitten
  • Einen halben Butternut Kürbis, klein gewürfelt
  • 100 g Grana Padano DOP, 16 Monate gereift, gerieben
  • Zwei Schalotten, fein gewürfelt
  • Eine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss
  • ½ Tasse vom Nudelwasser für später
  • Thymian zum Garnieren

Was ihr tun müsst:

  1. Bratet die Kürbiswürfel ca. 8 Minuten in etwas Olivenöl an. Gebt die Schalotten dazu und bratet das Ganze für weitere 5 Minuten. Den Knoblauch gebt ihr erst in die Pfanne, wenn der Kürbis schon fast weich ist. Würzt alles mit Salz und Pfeffer und nehmt die Mischung aus der Pfanne.
  2. Setzt nun die Nudeln auf und kocht sie mit Salz nach Anweisung.
  3. Bratet den Bacon in der Pfanne leicht knusprig an. Vermischt in einer Schüssel Sahne, Eigelbe, Salz, Pfeffer und Muskat.
  4. Gießt die Nudeln ab und fangt unbedingt eine halbe Tasse Nudelwasser auf.
  5. Gebt die Nudeln zurück in den Topf und gebt sofort die Sahne – Ei – Mischung hinzu. Rührt bis die Flüssigkeit cremig wird und sich nichts mehr davon am Topfboden befindet. Sollte das nicht passieren, stellt ihr den Topf erneut kurz auf die ausgeschaltete Herdplatte und rührt weiter. Das Eigelb darf nicht ausflocken, es soll nur anziehen und cremig werden.
  6. Anschließend gebt ihr den geriebenen Grana Padano DOP hinzu und verrührt ihn, bis er geschmolzen ist. Sollte die Pasta zu trocken werden, gebt ihr nun die halbe Tasse Nudelwasser hinzu. Mengt abschließend den Kürbis und den Bacon unter und garniert das Ganze mit frischem Thymian.
Kürbispasta alla Carbonara mit frischem Thymian

 

Ich verspreche euch , ihr werdet es lieben – auch wenn es nicht der klassichen Carbonara entspricht 😉 Ihr könnt es natürlich auch ohne Kürbis kochen – dann habt ihr das berüchtigte Rezept, das mein Freund immer dann für mich kocht, wenn ich krank bin. Übrigens das einzige Gericht, das er kochen kann 😀

 

Ich wünsche euch einen wundervollen Tag und wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Viele liebe Grüße

Maria

Easypeasy Homemade Fudge

Ihr Lieben,

die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür und der Geschenkewahnsinn geht in eine neue Runde. Ich weiß, für viele ist das die Hölle – aber wenn man früh genug anfängt zu planen, kann es tatsächlich Spaß machen. Ich beschenke meine Lieben so gern und die größte Freude bereitet es mir, dass sich Freunde & Familie mittlerweile schon das ganze Jahr auf meine selbstgemachten Geschenke freuen!

Neben meinen Lieblingstrüffeln wird es dieses Jahr für alle eine kleine Box mit selbstgemachtem Fudge geben. Und ich sag es euch – das wird euer neues Lieblingsrezept. Es ist nämlich in 5 Minuten zusammengerührt und die Variationen sind endlos. ICH LIEBE ES.

 

Was ihr benötigt:

  • 450 g Schokolade guter Qualität (Zartbitter oder Vollmilch)
  • 50 g Butter
  • 400 g gezuckerte Kondensmilch
  • Prise Salz

Was ihr tun müsst:

Legt eine viereckige Form mit Backpapier aus. Brecht die die Schokolade in Stücke und schmelzt sie vorsichtig mit der Butter in der Mikrowelle. Rührt alle 30 Sekunden, damit nichts anbrennt. Ist alles gleichmäßig geschmolzen, gebt ihr die gezuckerte Kondensmilch und die Prise Salz hinzu. Rührt am besten mit einem Silikonspatel, sonst wird es klebrig.

Wird die Mischung nach der Zugabe der Kondensmilch gleich zu fest, gebt ihr sie noch mal für 15-30 Sekunden in die Mikrowelle. Sie sollte noch gut zu rühren sein. Ziel ist es die Mischung in die Form geben zu können, ohne sie glatt streichen zu müssen. Die Oberfläche des Fudges sieht sonst nicht so hübsch aus, schlimm ist es aber nicht. Stellt die Form für einige Stunden in den Kühlschrank und nehmt das Fudge mitsamt dem Papier heraus. Schneidet es nun in gleich große Stücke und verpackt es in kleinen Pralinenförmchen. Lagert das Fudge im Kühlschrank.

Variationen:

  • Gehackte Pistazien
  • Getrocknete Kirschen
  • Gesalzene Erdnüsse
  • Geröstete Mandeln
  • Gebrannte Mandeln
  • Kokoschips
  • Fleur de Sel
  • Vanille
  • Zimt

Je nachdem, worauf ihr Lust habt, gebt ihr 2-3 EL der jeweiligen Zutat zur Fudgemischung, bevor ihr sie in die Form gebt. Von der Vanille, dem Salz und dem Zimt selbstverständlich entsprechend weniger!

Probiert das Fudge unbedingt aus, es schmeckt verboten gut.

Ich freu mich jetzt schon so auf eure Bilder.

Habt es fein,

eure Maria

P.S.: Dieser Beitrag ist Teil einer Geschenkideen-Reihe, die ich gemeinsam mit drei Bloggerkolleginnen ins Leben gerufen habe. Ihre ersten Beiträge sind auch schon online.

Bei Sarah findet ihr einen tollen Tipp für alle Bierliebhaber. Klickt HIER.

Bei Janina gibt es eine Vorlesegeschichte und eine tolle Geschenkidee für Kinder – ganz besonders für Peppa Wutz Fans. Den Beitrag findet ihr HIER.

Und Teresa hat mit ihren Mädels für euch das Wobbelboard fürs Kinderzimmer auf Herz und Nieren getestet. Zum Beitrag geht’s HIER entlang.

 

 

Rezept: Monkey Bread

Ihr Lieben,

kennt ihr Monkey Bread? Nein? Dann müsst ihr es kennenlernen. Bei uns wird es das dieses Jahr zum Weihnachtsfrühstück geben, aber nicht ganz klassisch nur mit Zimt, sondern mit getrockneten Cranberries. Ich freu mich jetzt schon drauf. Das Rezept ist total easy – ich nehme dafür einfach meinen liebsten Hefeteig, von dem ich jedoch die Hefe halbiere. Der wird dann in kleine Vierecke geschnitten, in Zimt-Zucker gewendet, mit Karamell übergossen und in einer Guglhupf-Form gebacken. Leute – das ist wirklich sooooo so gut.

Hefeteig

Was ihr benötigt:

  • 220 ml Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 70g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 500g Mehl

Was ihr tun müsst:

Mit dem Thermomix:
1. Milch, Hefe und Zucker 3 Minuten/ 37 °C/ Stufe 2 verrühren. 10 Minuten ruhen lassen.
2. Restliche Zutaten hinzugeben und 4 Minuten/ Teigknetstufe verkneten.
3. In eine größere Schüssel umfüllen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt, an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Alternativ:
Milch in der Mikrowelle lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröseln, Zucker hinzugeben, verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Zu den restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich verkneten. Mit einem angefeuchteten Tuch abgedeckt, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zimt-Zucker-Mischung

Was ihr benötigt:

  • 200 g Zucker
  • 1 EL Zimt oder alternativ: 1 EL Pumpkin Spice

Was ihr tun müsst:

Buttert eine Guglhupfform SEHR gründlich aus. Seid nicht sparsam mit der Butter. Heizt den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vor.

Drückt den Teig etwas flach und grob in Form eines Vierecks.

Schneidet mit einem Messer viele kleine Quadrate daraus.

Gebt die Zimt-Zucker-Mischung in einen Ziploc-Beutel und gebt nacheinander alle Vierecke in den Beutel. Je nach Größe eures Beutels könnt ihr bis zu 10 Stück gleichzeitig hineingeben. Legt die Vierecke anschließend alle in die Form.

Einfache Karamell-Sauce (Wird beim Backen zu Karamell!)

Was ihr benötigt:

  • Rest der Zimt-Zucker-Mischung
  • 125 g Butter, geschmolzen
  • 1 EL Zuckerrübensirup

Was ihr tun müsst:

Verrührt alle Zutaten in einer Schüssel und verteilt die Mischung gleichmäßig über den Hefeteigstückchen.

Backt euer MonkeyBread für 35 Minuten. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. Wartet nach dem Herausnehmen 2 Minuten und stürzt das Monkey Bread anschließend auf eine Platte. Bleiben Stückchen zurück, nehmt ihr sie einfach heraus und steckt sie an die Stellen, wo sie fehlen. Das passiert und man sieht es am Ende nicht mehr.

Apple Caramel Monkey Bread

Wer es gern etwas fruchtiger mag, schneidet einen (zuvor geschälten) säuerlichen Apfel (Ich empfehle Boskop!) in kleine Würfel und mischt diese zwischen die gezuckerten Hefeteigwürfel, bevor die Sauce folgt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!
Habt es fein,

eure Maria