Mein liebstes Sauerteigbrotrezept

Mein liebstes Sauerteigbrotrezept

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Dieses Brot ist mein Standard-Sauerteigbrot aus Weizenmehl und Roggenstarter: wenig Zutaten, ein klarer und unkomplizierter Ablauf und ein Ergebnis mit kräftiger Kruste, saftiger Krume und viel Aroma. Durch die Übernachtgare  im Kühlschrank (Der fertig geknetete und schon geformter Laib geht langsam und kalt für 6-16h im Gärkörbchen weiter.) wird es besonders lecker und gut verträglich.

Im Folgenden findest du eine sehr ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung: von der Starter-Fütterung bis zum fertigen Brot, inklusive Same-Day-Variante.

 

Der Sauerteigstarter:

Ich backe am liebsten mit einem Roggenstarter, da diese Starter besonders kräftig und zuverlässig sind. Sie sind sehr aktiv, sorgen für einen guten Ofentrieb und bringen eine angenehme, aromatische Säure ins Brot. Ich habe meinen Roggenstarter bei Fairment gekauft und habe von Anfang an tolle Ergebnisse erzielt. Über diesen Link bekommt ihr 15% auf eure Bestellung. Ich habe anfangs auch versucht, selbst einen Starter anzusetzen, war aber nicht zufrieden mit seiner Triebkraft. Alternativ könnt ihr in Facebook Gruppen, bei Ebay Kleinanzeigen oder beim Bäcker eures Vertrauens fragen. Oder vielleicht bäckt schon jemand aus eurem Freundeskreis und kann euch etwas Starter abgeben?

 

 

Das richtige Mehl?

 

Für den Hauptteig nutze ich dagegen helles, proteinreiches und backstarkes Weizenmehl, am liebsten Manitoba Mehl von Caputo. Das heißt: Ich backe Weizenbrote mit Roggensauerteig, der Starter ist der einzige Roggenanteil im Rezept. So habe ich die Elastizität und Luftigkeit eines Weizenbrots, kombiniert mit dem Aroma eines Roggenstarters. Etwa die Hälfte des Weizenmehls ersetze ich gern durch Ruchmehl. Ruchmehl ist etwas dunkler und enthält mehr Schalen- und Mineralstoffanteile als klassisches Weizenmehl. Es nimmt noch mehr Wasser auf, macht die Krume saftiger, die Farbe etwas dunkler und gibt dem Brot ein kräftigeres, leicht nussiges Aroma ohne die Vorteile des Backens mit Weizenmehl einzubüßen. (Einfaches und unkompliziertes Teighandling!) Aber auch Brote nur mit Manitobamehl werden perfekt!

Für ein gutes, stabiles Sauerteigbrot  eignet sich normales Weizenmehl aus dem Supermarkt eher weniger. Entscheidend ist, dass das Mehl backstark ist und einen hohen Proteingehalt hat, denn aus dem Protein (Gluten) baut sich das Glutengerüst auf, das dein Brot trägt. Je stärker dieses Gerüst, desto besser kann der Teig Gas halten, desto höher geht das Brot auf und desto lockerer wird die Krume.Mit den meisten Mehlen, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, bekommst du flache, breitgelaufene Laibe und der Teig lässt sich nicht gut verarbeiten, da das Mehl die Wassermenge nicht aufnehmen kann. Es lohnt sich auf Mehle zu setzen, die explizit als backstark oder mit hohem Eiweißgehalt ausgewiesen sind. Wer beim Mehl zu sehr spart, verschenkt Potenzial, der Starter kann noch so aktiv sein, ohne starkes Mehl kommt am Ende kein wirklich zufriedenstellendes Brot dabei heraus.

 

Welches Equipment ist sinnvoll?

 

  • Gärkörbchen  und Teigkarte
  • Gusseiserner Topf, Bräter oder Römertopf
  • Dünne Silikonspatel zum einfacheren Verrühren des Starters
  • Eine Backmatte für Brote
  • Ein Bäckermesser für Muster und den Entspannungsschnitt

 

1.Starter füttern

 

Variante 1: Abends füttern (für Teig am Morgen)

 

Wenn du den Hauptteig am nächsten Morgen ansetzen möchtest, fütterst du deinen Starter abends im Verhältnis 1 : 4 : 3, denn umso mehr Mehl du ihm zur Verfügung stellst, umso länger benötigt er, um sich zu verdoppeln.

  • 25 g Starter
  • 100 g Roggenmehl
  • 75 g Wasser

Der Starter geht über Nacht in Ruhe auf und ist am Morgen bereit für den Einsatz.

 

Variante 2: Morgens füttern (für Teig am Nachmittag)

 

Wenn du erst am Nachmittag den Teig ansetzen möchtest, kannst du morgens bei Raumtemperatur 1 : 1 : 1 füttern:

  • 50 g Starter
  • 50 g Roggenmehl
  • 50 g Wasser

 

Wichtig ist in beiden Varianten:

Dein Starter ist bereit, wenn er sich mindestens verdoppelt hat. Am liebsten backe ich jedoch, wenn er schon wieder eingesackt ist, dann ist er „hungrig“ und besonders aktiv. Deshalb füttere ich meinen Starter fast immer abends und setze den Teig trotzdem oft erst mittags oder am frühen Nachmittag an. Anfangs habe ich mir mit der Fütterung sehr viel Stress gemacht, das ist absolut unnötig. Euer Starter muss nicht genau am Peak sein, er darf auch schon reichlich drüber sein.

Ich füttere meist so, dass ich 200-250 g Starter erhalte. 150 g zum Backen und 50-100 g, die übrig bleiben und bis zum nächsten Füttern in den Kühlschrank kommen.

 

Warum unterscheiden sich Verhältnis und Zeit?

Das Verhältnis von Mehl, Starter und Wasser bestimmt, wie schnell dein Starter reift:

  • Viel Mehl (z. B. 1:4:3) → Mikroorganismen haben mehr „Futter“ → sie arbeiten länger → langsame, stabile Reifung (ideal über Nacht)

  • Wenig Mehl (z. B. 1:1:1) → weniger Nahrung → schnellere Aktivität → Starter ist früher reif (ideal am selben Tag)

Einfach gesagt:
Mehr Futter = langsamer Prozess
Weniger Futter = schneller Prozess

So kannst du die Aktivität deines Starters flexibel an deinen Zeitplan anpassen, ohne Stress.

 

2. Hauptteig mischen und Beginn der Stockgare

 

Für den Hauptteig brauchst du:

 

  • 150 g aktiven Roggensauerteig
  • 340 ml kaltes Wasser
  • 500 g Manitoba Mehl ( oder 250 g Manitoba und 250 g Ruchmehl)

Gib alle drei Zutaten in eine Schüssel und verknete sie 1–2 Minuten in der Küchenmaschine oder per Hand. Es muss noch kein glatter Teig sein.

Lass den Teig anschließend 1 Stunde abgedeckt ruhen (Fermentolyse). In dieser Zeit verbinden sich Mehl, Sauerteig und Wasser, der Teig wird elastischer und lässt sich später leichter verarbeiten.

 

3. Salz einarbeiten und finales Kneten

 

Nach der Fermentolyse:

  • 12 g Salz zum Teig geben
  • 3 – 4 Minuten in der Maschine kneten bis er glatt und geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst oder 10 Minuten kräftig per Hand kneten. Die besten Ergebnisse erhält man mit einer Küchenmaschine.

Ab dem Moment, in dem Mehl, Wasser und Triebmittel (Sauerteig) gemischt werden, beginnt die Stockgare. Dabei lässt du den Teig bei Raumtemperatur gehen und stärkst ihn mit verschiedenen Falttechniken.

 

 

4. Dehnen & Falten (Stretch & Fold / Coil Folds)

 

Ablauf:

  • Nach dem finalen Knetvorgang Teig 30 Minuten ruhen lassen
  • 1. Runde Stretch & Fold
  • 30 Minuten ruhen lassen
  • 2. Runde Stretch & Fold
  • 30 Minuten ruhen lassen
  • 1. Runde Coil Folds
  • Anschließend 2–3 Stunden abgedeckt weiter fermentieren lassen

Tipp: Fenstertest machen

So kannst du nach den Coil Folds testen, ob dein Glutengerüst stark genug ist. Nimm etwas Teig zwischen Finger und Daumen beider Hände und zieh es ganz langsam auseinander. Der Teig wird dabei immer dünner. Besteht der Teig den Test, lässt er sich so weit ausziehen, dass eine fast durchsichtige „Teighaut“ entsteht, wie ein dünnes Fenster. Die Oberfläche reißt dabei nicht sofort ein, sondern bleibt elastisch und dehnbar. Reißt der Teig schon nach kurzem Ziehen grob auf, ist das Glutengerüst noch nicht stark genug: Dann braucht der Teig noch ein paar Runden Dehnen und Falten.

 

Zur Dauer der Stockgare:

Die Stockgare ist die erste lange Gehphase des Teiges, sie beginnt, sobald Mehl, Wasser und Sauerteig vermischt sind. Bei meinem Brot dauert die Stockgare in der Regel INSGESAMT etwa 4,5 bis 5,5 Stunden (1h + 30 min + 30 min + 30 min + 2-3h). Das ist aber kein fester Wert, sondern ein Rahmen. Wie lange dein Teig tatsächlich braucht, hängt von mehreren Faktoren ab: Raumtemperatur, Teigtemperatur, Aktivität deines Starters, Mehlqualität und Hydration. An einem warmen Sommertag ist der Teig oft deutlich schneller soweit und an einem kühlen Wintertag kann es entsprechend länger dauern. Die zweite Gehphase ist die Übernachgare im Kühlschrank.

 

 

Der Teig ist bereit zum Formen, wenn:

  • er einige Blasen an der Oberfläche und an den Seiten zeigt
  • sich fast verdoppelt hat und eine leichte Kuppel gebildet hat
  • beim Drauftippen nicht mehr stark klebt und sich federnd anfühlt
  • sich leicht vom Schüsselrand lösen lässt

Wenn der Teig beim Stürzen an der Unterseite ein stark ausgeprägtes „Spinnennetz“ zeigt, ist er schon etwas überreif. Dann lässt er sich noch backen, geht aber eventuell nicht mehr ganz so schön auf.

 

 

5. Formen und Übernachtgare

 

Kippe den Teig auf die Arbeitsfläche.

  1. Pre-Shaping:

    Forme den Teigling grob, baue Spannung auf der Oberfläche auf und wirke ihn in kreisenden Bewegungen zu einer runden Form.

  2. Entspannen: Lass ihn anschließend 20 Minuten abgedeckt ruhen.
  3. Finales Formen:
    Drehe den Teigling einmal um und zieh den Teig sanft in die Länge, bis er in etwa die Form eines Rechtecks hat. Die Luft im Teig soll dabei möglichst erhalten bleiben, also nicht platt drücken, sondern vorsichtig langziehen. Anschließend schlägst du die langen Seiten nacheinander zur Mitte ein und rollst den Teig dann von der kurzen Seite her straff auf. Dabei arbeitest du mit leichtem Zug nach hinten auf der Arbeitsfläche, damit sich die Oberfläche spannt und der Teigling eine feste, gleichmäßige Form bekommt. Am Ende liegt vor dir ein länglicher Laib mit gespannter, glatter Oberseite und einer Naht an der Unterseite.
  4. In den Gärkorb:
    Mit der Naht nach oben in einen Gärkorb legen, den Teig noch mal etwas vernähen und festdrücken, abdecken und über Nacht im Kühlschrank fermentieren lassen. Ich lasse meine Teige nicht länger als 16h im Kühlschrank fermentieren, danach verliert er oft ein bisschen an Spannkraft.

 

 

Durch die Übernachtgare:

  • Entwickelt das Brot einen intensiveren und besseren Geschmack.
  • Bekommt es eine schöne, offene Krume und eine kräftige Kruste.
  • Geht es im Ofen besser auf.
  • Wird es für viele Menschen leichter verdaulich.

 

Same-Day-Variante (alles an einem Tag)

 

Wenn du dein Brot am selben Tag kneten und backen möchtest, kannst du den Ablauf so planen:

  • Vorabend: Starter füttern 1 : 4 : 3
    • 25 g Starter
    • 100 g Roggenmehl
    • 75 g Wasser
  • Nächster Morgen ca. 8 Uhr: Hauptteig ansetzen wie oben beschrieben
  • Gegen 13–14 Uhr: Formen, in den Gärkorb legen und dann in den Kühlschrank (mindestens 6 Stunden)
  • Gegen 19/20 Uhr: Ofen und Bräter vorheizen
  • Gegen 20/21 Uhr: Brot backen

So bekommst du trotzdem eine kühle Gare und guten Geschmack, ohne dass der Teig die ganze Nacht im Kühlschrank bleiben muss.

 

 

7. Backen

 

Am Backtag heizt du den Ofen mit Bräter (oder gusseisernem Topf) 1 Stunde auf 250 °C Umluft vor. Anschließend legst du eine Brotbackmatte oder Backpapier auf den Teig im Gärkörbchen und stürzt du den Teigling direkt aus dem Kühlschrank in den heißen Bräter. Besprüh die Oberfläche mit Wasser. Durch den entstehenden Dampf geht das Brot noch besser auf.

  • 30 Minuten mit geschlossenem Deckel bei 250 °C Umluft
  • Nach 7 Minuten Entspannungsschnitt setzen und weitere 23 Minuten bei geschlossenem Deckel backen
  • Deckel abnehmen
  • weitere 25 Minuten bei 190 °C Ober- und Unterhitze fertig backen

Das Brot ist fertig, wenn die Kruste schön gebräunt ist und es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Am besten lässt du es vor dem Anschneiden vollständig (mindestens 1 Stunde!) auskühlen, auch wenn es schwerfällt.

 

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!
Eure Maria

 

 

 

Heidelbeer-Cheesecake-Taler mit Streuseln

Heidelbeer-Cheesecake-Taler mit Streuseln

Diese fluffigen Hefetaler sind perfekt für euren Osterbrunch: weich, cremig, fruchtig und mit knusprigen Streuseln on top. Die Kombination aus süßer Frischkäsecreme und süß-säuerlicher Heidelbeernote mag bei uns wirklich jeder.

 

Was ihr für 8 Taler benötigt:

 

Für den Hefeteig:

  • 1/4 Würfel frische Hefe (ca. 10 g)
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker
  • 300 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Streusel:

  • 50 g kalte Butter, in Würfeln
  • 50 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Für die Frischkäsecreme:

  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker

Für die Blaubeerfüllung:

  • 150 g Heidelbeermarmelade
  • 1 TL Zitronensaft

 

Löst die Hefe zusammen mit 1 TL Zucker in der lauwarmen Milch auf und lasst die Mischung etwa 10 Minuten stehen.

Verknetet anschließend Mehl, Zucker, weiche Butter, Salz, Ei, Zitronenabrieb und die Hefemilch zu einem glatten Teig. Lasst den Teig an einem warmen Ort 1 bis 2 Stunden gehen, bis er sein Volumen mindestens verdoppelt hat.

Für die Streusel verknetet ihr Mehl, Zucker, Salz und die kalte Butter, bis krümelige Streusel entstehen. Rührt für die Creme den Frischkäse mit dem Puderzucker glatt. Verrührt außerdem die Heidelbeermarmelade mit dem Zitronensaft.

Heizt den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor. Teilt den Teig in 8 gleich große Stücke und formt daraus Kugeln. Legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lasst sie abgedeckt nochmals 20 Minuten gehen.

Drückt die Kugeln anschließend zu gleich großen Kreisen flach. Gebt auf jeden Kreis jeweils 1 großzügigen EL Frischkäsecreme, verstreicht sie leicht und gebt anschließend genauso viel Heidelbeermarmelade darauf. Bestreut die Taler danach mit den Streuseln. Backt die Taler für  20-22 Minuten, bis sie goldbraun sind.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!
Eure Maria

Zwetschgenlikör

Zwetschgenlikör

Ihr Lieben,

heute habe ich ein unkompliziertes Rezept für einen leckeren fruchtig-zimtigen Zwetschgenlikör für euch. Ihr könnt ihn pur und eisgekühlt genießen oder im Winter erwärmt als Basis für einen fruchtigen Punsch verwenden. Auch über Vanilleeis gegossen ist er ein echter Genuss.

Was ihr benötigt:

  • 1 Kilo Zwetschgen 
  • 350 g Zucker
  • 1-2 Zimtstangen (je nach gewünschter Zimtnote)
  • 700 ml Wodka (oder Korn 37-40%vol)

Was ihr tun müsst:

Heizt den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor. Wascht, halbiert und entsteint die Zwetschgen. Gebt die Früchte auf ein Blech und bestreut sie mit etwa 50 g Zucker. und backt die Zwetschgen für 25–30 Minuten, bis sie leicht karamellisieren und Saft austritt. Füllt die noch warmen Zwetschgen samt Saft in ein großes, sauberes Schnappglas mit mindestens 2 Litern Fassungsvermögen. Gebt die restlichen 300 g Zucker und die Zimtstangen dazu und gießt anschließend den Wodka darüber bis die Früchte vollständig bedeckt sind. Rührt die Mischung gut um oder schüttelt das Glas vorsichtig, damit sich der Zucker verteilt, und verschließt es fest.

Stellt das Glas für 1-2 Wochen bei Raumtemperatur an einen Platz, wo es nicht stört. Schüttelt es alle zwei Tage kurz, damit sich der Zucker vollständig auflöst und sich die Aromen optimal verbinden. Nach der Ziehzeit seiht ihr den Likör durch ein Sieb ab. Füllt den Likör in saubere Flaschen und verschließt diese gut. Falls ihr die Geduld habt, lasst den Likör vor dem ersten Probieren noch 2-4 Wochen ruhen – so wird der Geschmack noch intensiver und runder.

Lagert den Likör kühl und dunkel, dann hält er sich mindestens 6-12 Monate. Nach dem Öffnen bewahrt ihr ihn am besten im Kühlschrank auf und verbraucht ihn innerhalb von 2-3 Monaten.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen!

Eure Maria

Apple Pie Zimtschnecken mit Cream Cheese Frosting

Apple Pie Zimtschnecken mit Cream Cheese Frosting

Ihr Lieben,

Zimtschnecken sind für mich schon immer absolutes comfort food, aber in Kombination mit einer herbstlichen Apple Pie Füllung sind sie  absolut unschlagbar.  Säuerliche Äpfel, karamellisierter Zucker und ein Hauch Zimt treffen auf den fluffigsten Hefeteig und ein cremiges Cream Cheese Frosting. Perfekt für gemütliche Nachmittage im Herbst.

Was ihr für den Hefeteig benötigt:

  • ¼ Würfel frische Hefe (ca. 10 g)
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker
  • 300 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Was ihr für die Apple-Pie-Füllung benötigt:

  • 2 säuerliche Äpfel 
  • 40 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Was ihr zum Bestreichen benötigt:

  • 80 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Was ihr für das Cream Cheese Frosting benötigt:

  • 100 g Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 50 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker

 

Was ihr tun müsst:

Löst die Hefe mit 1 TL Zucker in der lauwarmen Milch auf und lasst sie 10 Minuten stehen. Verknetet Mehl, Zucker, weiche Butter, 1 Prise Salz, das Ei und die Hefemilch zu einem glatten Teig und lasst ihn 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

Währenddessen bereitet ihr die Apple-Pie-Füllung zu. Dazu schält, entkernt und würfelt ihr die Äpfel. In einem Topf schmelzt ihr die Butter, gebt die Apfelwürfel zusammen mit Zucker, Zimt und einer Prise Salz hinein und bratet sie kurz an. Dann gebt ihr die Speisestärke darüber und lasst die Masse zwei bis drei Minuten köcheln. Passt auf, dass die Äpfel nicht zu weich werden und verkochen. Lasst die Füllung abkühlen.

Nach dem Gehen rollt ihr den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck von etwa 40 x 30 cm aus, vermischt Zimt, Zucker und Salz, bestreicht den Teig gleichmäßig mit der weichen Butter, gebt die Zimt-Zucker-Mischung darüber und verteilt anschließend die Apple-Pie-Füllung darauf. Rollt den Teig von der langen Seite her auf, schneidet die Rolle in drei bis vier Zentimeter breite Stücke und setzt diese mit etwas Abstand in eine gefettete Form. Heizt den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor, deckt die Schnecken ab und lasst sie weitere 15 Minuten gehen.

Backt die Apple Pie Zimtschnecken 30–35 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Für das Frosting rührt ihr den Frischkäse und die Butter cremig und siebt nach und nach den Puderzucker ein bis eine dick-cremige Konsistenz entsteht. Bestreicht die noch leicht warmen Schnecken großzügig mit dem Frosting.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!
Eure Maria

Knusprige Streuseltaler mit Zwetschgen

Knusprige Streuseltaler mit Zwetschgen

Ihr Lieben,

heute habe ich ein Rezept für euch, das ich seit vielen Jahren backe und auf Vorrat einfriere, wenn bei meiner Oma im Garten die Zwetschgen reif sind. Buttrige und knusprige Streusel, säuerliche Zwetschgen und ein lockerer Hefeteig – diese Streuseltaler vereinen alles, was ich mir von einem Gebäck im Spätsommer wünsche. 

 

Was ihr für 8 Streuseltaler benötigt:

 

Für den Hefeteig

  • 1/4 Würfel frische Hefe (ca. 10 g)
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker
  • 300 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Für den Belag

  • 24 Zwetschgen

Für die Streusel:

  • 100 g kalte Butter (in Würfeln)
  • 100 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt

Für den Guss

  • Puderzucker
  • etwas Wasser

 

 

Was ihr tun müsst:

Löst die Hefe mit 1 TL Zucker in der lauwarmen Milch auf und lasst sie 10 Minuten stehen. Verknetet 300 g Mehl, 30 g Zucker, 70 g weiche Butter, 1 Prise Salz, 1 Ei und die Hefemilch zu einem glatten Teig und lasst ihn 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

Für die Streusel verknetet ihr  Mehl, Zucker, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt und die kalte Butter, bis Krümel entstehen. Heizt den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Teilt den Teig in 8 gleich große Stücke und rollt diese zu Kugeln. Legt sie auf mit Backpapier ausgelegte Bleche und drückt sie zu gleich großen Kreisen platt. Belegt jeden Kreis mit 6 Zwetschgenhälften und bestreut sie mit Streuseln. Backt die Taler 18–20 Minuten goldbraun.

Verrührt anschließend Puderzucker mit etwas Wasser und besprenkelt die abgekühlten Taler.

 

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Eure Maria

Not so spicy Tteokbokki

Not so spicy Tteokbokki

Ihr Lieben,

Tteokbokki ist ein beliebtes koreanisches Streetfood, das normalerweise mit einer feurigen, scharf-würzigen Sauce serviert wird. Da nicht jeder so viel Schärfe verträgt, habe ich heute eine mildere Variante für euch, die den typischen Geschmack bewahrt, aber etwas weniger Hitze mitbringt. Außerdem kombiniere ich die klassischen Reiskuchen mit Ramen –  weshalb dieses Gericht eigentlich Rabokki (Ramen + Tteokbokki) heißt. Die Mischung aus chewy Rice Cakes, bissfesten Nudeln, wachsweichen Eiern, Gemüse und einer würzig-süßen Sauce macht es zu einem echten Wohlfühlessen. Perfekt für alle, die koreanische Aromen lieben, aber es etwas milder mögen.

 

Was ihr für ca. 3 Portionen benötigt:

  • 1 EL Gochujang Paste
  • 1 TL Sesamöl
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 400 – 500 ml Wasser
  • 3 EL Ketchup
  • 500 g Rice Cakes
  • 1 Packung Ramen Nudeln (nur die Nudeln)
  • 2 Handvoll Sojasprossen oder Enoki Pilze
  • 2-3 kleine Pak Choi
  • 4 weichgekochte Eier
  • 4 Scheiben Schmelzkäse
  • 1 Lauchzwiebel, in Ringen
  • 2 EL Sesam

 

 

Was ihr tun müsst:

 

Erhitzt in einer tiefen Pfanne 400 ml Wasser und rührt Gochujang, Sesamöl, Sojasauce, Ketchup sowie den gepressten Knoblauch ein, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. Während die Sauce langsam aufkocht, spült ihr die Reiskuchen unter kaltem Wasser ab, um überschüssige Stärke zu entfernen. Gebt sie dann direkt in die köchelnde Sauce und lasst sie unter gelegentlichem Rühren etwa 5-7 Minuten garen, bis sie weich und leicht klebrig sind. Anschließend fügt ihr die Ramen-Nudeln, die Sojasprossen und den Pak Choi hinzu. Lasst alles bei geschlossenem Topf 5 Minuten weiterköcheln. Falls die Reiskuchen zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben oder die Sauce zu dick wird, gießt nun nach Bedarf etwas mehr Wasser dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schaltet nun den Herd aus.

Zum Schluss halbiert ihr die weichgekochten Eier, legt sie zusammen mit den Käsescheiben auf die Rice Cakes und lasst das Ganze mit geschlossenem Deckel für einige Minuten ziehen, bis der Käse geschmolzen ist. Vor dem Servieren bestreut ihr das Gericht mit Lauchzwiebelringen und Sesam.

 

ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen!

Eure Maria