Sauerbraten 2.0

Es wird kälter draußen und das bedeutet, es ist Zeit für Hausmannskost! Gulasch, Rouladen, Schweinebraten und heute: Sauerbraten mit Rotkohl und Thüringer Klößen! Mein Rezept für einen fertig eingelegten Sauerbraten findet ihr HIER. Wenn genug Zeit ist, könnt ihr den Braten auch selber einlegen – das setzt dem ganzen natürlich die Krone auf. Und so geht’s:

Was ihr für Sauerbraten braucht:

1-1,5kg Rinderbraten (Ich nehme am liebsten Rinderbrust.)

Für die Beize:
200 ml Wasser
500 ml Rotwein
300 ml Rotweinessig
2 Zwiebeln, grob zerkleinert
1 Möhre, gewürfelt
1 kleines Stück Sellerie, gewürfelt
5 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
4 Nelken
3 Lorbeerblätter
1 EL Salz
5 Pfefferkörner Pfeffer

Legt den Braten darin mindestens 4 Tage ein und lasst ihn im Kühlschrank ziehen und wendet ihn jeden Tag.

Für die Soße:
50g Rosinen
2 Soßenkuchen oder Aachener Kräuterprinten
1 EL Zuckerrübensirup
2 große Zwiebeln, gewürfelt
Butterschmalz
Salz und Pfeffer

Was ihr tun müsst:

Nehmt den Braten aus der Beize, gießt diese durch ein Sieb und fangt sie auf. Tupft den Braten trocken und erhitzt Butterschmalz in einem großen Bräter oder Topf. Bratet das Fleisch von allen Seiten braun an. Gebt dann die Zwiebeln hinzu und lasst sie auch gut braun werden. Gebt die Soßenkuchen, die Rosinen und den Zuckerrübensirup zu den Zwiebeln und löscht alles mit der Hälfte der Beize ab. Lasst das Fleisch nun 2h schmoren und wendet den Braten ca. aller 20-30 Minuten.

Nehmt das Fleisch aus dem Topf und püriert die Soße. Schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und gießt noch mehr von der Beize zu. Ist es euch zu sauer oder zu süß, gießt statt des Restes der Beize Rinderbrühe oder Wasser zu. Lasst alles noch mal aufkochen und schneidet anschließend den Braten in Scheiben.

Lasst es euch schmecken!
Eure Maria

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