heute hab ich ein Rezept für euch, das wir schon Ewigkeiten lieben und kochen. Es ist auch unter der Woche in 20 Minuten gekocht, ihr könnt es beliebig abwandeln und auch die Menge je nach Personenanzahl unkompliziert variieren. Es ist quasi ein einfaches Thai-Curry, nur essen wir es der Einfachheit halber als Suppe.
Was ihr für 4 Portionen benötigt:
1-2 EL rote Currypaste (Die bekommt ihr mittlerweile in jedem großen Supermarkt oder im Asiamarkt. Sie kostet um die 2€ und hält sich ewig!)
2 Dosen Kokosmilch
800 ml Brühe
1 EL geriebenen Ingwer
2 Knoblauchzehen, gepresst
Saft einer Limette
Salz oder Sojasauce zum Würzen
250 g feine Reisnudeln (Gibt’s im Asiamarkt.) oder Glasnudeln
optional als Topping: Koriander, Lauchzwiebeln, frische Chilli
Was ihr tun müsst:
Gebt etwas Öl in einen großen Topf und bratet die Currypaste bei mittlerer Hitze etwas an. Sie soll keine Farbe bekommen, sich aber etwas auflösen. Gebt den Knoblauch und Ingwer hinzu. Löscht alles mit der Brühe ab und lasst das Ganze kurz kochen. Gebt die Kokosmilch hinzu und würzt mit Limette und Salz (oder Sojasauce). Wenn ihr schärfe-empfindlich seid, testet es erstmal mit einem Esslöffel Currypaste.
Gebt die Reisnudeln in eine Schüssel und übergießt sie mit reichlich kochendem Wasser. Rührt nach einigen Minuten gründlich um und wartet, bis die Nudeln bissfest gegart sind (Dauert um die 8-10 Minuten). Gießt sie durch ein Sieb ab. Wenn ihr die Nudeln in der Suppe gart, lauft ihr Gefahr, dass sie matschig werden und sie die gesamte Flüssigkeit der Suppe aufsaugen.
In der Zwischenzeit könnt ihr in der Currybrühe garen, wonach ihr Lust habt. Kleine Hühnchenfilets, Gemüse oder auch z.B. Garnelen. Passt nur auf, dass ihr das Gemüse nicht zu lange gart, es soll schön bissfest bleiben. Ein paar Minuten reichen meist aus.
Ihr könnt die Suppe aber auch nur mit den Nudeln als Einlage essen. Das schmeckt auch super.
Gebt also zum Schluss die Nudeln in die Suppe und toppt eure Portionen mit gehacktem frischen Koriander, Lauchzwiebeln und für Schärfeliebhaber mit frischer Chilli.
Und fertig…
Das Rezept ist wirklich in kurzer Zeit gekocht und eins der Gerichte, für das ich die Grundzutaten immer im Haus habe. Ihr müsst sie unbedingt probieren, wenn ihr gern Thai-Food esst und nicht viel Zeit zum Kochen habt. Das Rezept ist auch für Kochanfänger super geeignet und ihr könnt die Suppe am nächsten Tag in einem Schraubglas hervorragend mit auf Arbeit nehmen. Quasi ein absoluter Allrounder 🙂
heute folgt der zweite Teil der Rezepte unseres Adventsbrunches (Part 1 findet ihr HIER.), inklusive der winterlichen Cocktail- und Aperitifideen. Beide Getränke wird es definitiv auch an Heiligabend bei uns geben, vor allem der Mandarinen Gin Tonic wurde unbedingt gefordert. Aber zuerst geht es mit den Rezepten für den Antipasti Frischkäse Tannenbaum und den Ideen für euer winterliches Cheeseboard los.
Antipasti Frischkäse Baum
Was ihr benötigt:
600 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
150 g geriebenen Cheddar
Einige Zweige Thymian gehackt
Salz und Pfeffer
10 getrocknete Tomaten, klein gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
Antipasti Frischkäse Tannenbaum
Was ihr tun müsst:
Vermengt alle Zutaten und stellt die Masse für einige Stunden kalt. Gebt sie nun auf Frischhaltefolie und formt das ganze zu einem Kegel. Stellt den Kegel einige Stunden kalt.
Für die Deko benötigt ihr:
3 verschiedene Sorten Oliven in verschiedenen Farben
Ein Glas getrocknete Tomaten
Rosmarin
Cracker
Was ihr tun müsst:
Entfernt die Frischhaltefolie und stellt den Baum auf eine Platte. Steckt von außen so viele Oliven und getrocknete Tomaten in den Frischkäse bis er rundherum bedeckt ist. Füllt die Lücken mit Rosmarin aus und legt Cracker rundherum. Dazu passen auch Gemüsesticks sehr gut.
Winterliches Cheeseboard
Zu meinen Cheeseboards habe ich bereits einen sehr ausführlichen Blogpost geschrieben. (Klickt HIER.) Für dieses Board haben wir den Rest des Walnusspestos mit etwas Creme Fraiche für einen Dip verrührt und ein paar saisonale Früchte und Zutaten hinzugefügt.
Maronen
Ein halber Granatapfel
Eine Khaki, in Scheiben
Cranberries zur Deko
Getrocknete Cranberries
Rosmarin
Backschinken
Weihnachtliche Cocktails
Mandarinen Gin Tonic
Wir haben im Vorhinein ein ganzes Netz Mandarinen ausgepresst, in eine Flasche gefüllt und im Kühlschrank gekühlt. Das Mischverhältnis von Gin und Tonic könnt ihr ganz nach eurem Geschmack anpassen. So trinken wir ihn am liebsten, aber das ist definitiv keine Richtlinie.
Was ihr benötigt:
4 cl Gin (Wir haben Tanqueray verwendet, aber auch Bombay passt gut.)
10 cl Tonic (Ich mag Goldberg, Fentimans und Thomas Henry)
2-4 cl frisch gepressten Mandarinensaft
Eiswürfel
Einen Zweig Rosmarin
Was ihr tun müsst:
Gebt den Eiswürfel ins Glas und gießt Gin und Tonic dazu. Gebt den Mandarinensaft ganz zum Schluss vorsichtig hinein, sodass er sich absetzen kann. Garniert euren Drink mit einem Zweig Rosmarin.
Mandarinen Gin Tonics mit Rosmarin
Preiselbeer Prosecco zum Aperitif
Was ihr benötigt:
Einen Schluck Preiselbeersirup (Wir haben den von Ikea genommen.)
Eiskalten Prosecco
Zur Deko: Cranberries, aufgespießt auf einen Zahnstocher & Rosmarin
Was ihr tun müsst:
Gebt etwas Preiselbeerprosecco und ggf. einen Eiswürfel (1-2 TL nach persönlichem Geschmack) in ein Sektglas und gießt das Ganze mit eiskaltem Prosecco auf. Wer möchte kann vorher einen Zuckerrand ans Glas machen. Dekoriert mit einem Cranberry-Spieß, einem schönen Papierstrohhalm und einem Rosmarinzweig.
Preiselbeer Aperitif
Ihr Lieben, ich hoffe, ihr konntet einige Inspirationen für die Adventszeit mitnehmen. Wenn euch das noch nicht reicht, habe ich noch ein paar Ideen aus den letzten Jahren für euch. Den Post zu unserer Christmas Party 2016 findet ihr hier und zu unserer Party von 2015 kommt ihr hier entlang. Aber Vorsicht, die Bilder sind noch eher semiprofessionell 😀
Habt es fein und genießt die beste Zeit des Jahres!
Eure Maria
da ist es – das erste Adventswochenende. Und schöner als mit einem Brunch mit allen Freunden und der ganzen Familie hätten wir nicht in den Advent starten können.
Die Ideen eignen sich allesamt auch für eure Christmas Party oder für euer Abendessen an Heiligabend. Ich sag euch, es war alles sooo so lecker und dabei sind die Rezepte wirklich denkbar unkompliziert. Perfekt für einen Brunch, bei dem schon alles am Vormittag fertig sein muss und man nicht den ganzen Tag Zeit für die Vorbereitungen hat.
Brownie Tannenbäume und Preiselbeer Brie Törtchen
Es gab ein winterliches Cheeseboard, ein Apple Monkey Bread, das ich erstmals mit fertigem Teig gemacht habe (Es war fabelhaft, ganz ehrlich!), Preiselbeer Brie Törtchen, einen Pesto Tannenbaum mit selbstgemachtem Walnusspesto, Brownie Tannenbäume und einen Antipasti Frischkäse Tannenbaum. Als Aperitif gab es Preiselbeer Prosecco und neben vielen verschiedenen Saftschorlen wahlweise auch einen Mandarinen Gin Tonic zum Abschluss. Den ersten Teil der Rezepte teile ich heute mit euch. Der zweite Blogpost folgt am Dienstag.
Brownie Tannenbäumchen
Was ihr benötigt:
180 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
300 g Zucker
4 Eier
Vanille oder Zimt
50 g Backkakao
100 g Mehl, gesiebt
1/2 TL Salz
1/2 TL Backpulver
Geschmolzene Schokolade und Zuckerperlen zum Dekorieren
Was ihr tun müsst:
Heizt den Ofen auf 175 Grad vor und legt eine rechteckige Form mit Backpapier aus. Schmelzt die Schokolade und die Butter in der Mikrowelle in einer Rührschüssel. Gebt den Zucker dazu und lasst alles etwas abkühlen. Rührt die Eier unter. Gebt nun die trockenen Zutaten hinzu und rührt nur so lange bis alles verbunden ist. Bloß nicht zu lange rühren, das macht die Brownies hart. Backt sie zwischen 22 und 25 Minuten. Ein Holzstäbchen sollte bei der Stäbchenprobe nicht komplett sauber, aber auch nicht mit sichtbar flüssigem Teig heraus kommen.
Lasst die Brownies komplett abkühlen bis ihr sie in Dreiecke schneidet. Dafür halbiere ich den Teig zuerst einmal längs und schneide dann jede Hälfte in Dreiecke. Dann gebt ihr die geschmolzene Schokolade in einen Gefrierbeutel, schneidet eine klitzekleine Ecke ab und dekoriert eure Bäume. (Sieht auch mit weißer Schokolade toll aus.) Danach könnt ihr eure Bäume mit Zuckerperlen „behängen“.? Für den „Stamm“ habe ich Papierstrohhalme zerschnitten und in die Unterseite gesteckt.
Apple Monkey Bread
Ihr könnt natürlich mein gewohntes Rezept backen (Klickt HIER.) oder ihr macht es euch ganze einfach, fahrt in ein großes E-Center oder einen anderen sehr gut sortierten Supermarkt und kauft 2x Knack&Back (*keine Werbung!) Buttermilchbrötchen. Kauft bitte keine Sonntagsbrötchen, es müssen die Buttermilchbrötchen sein. Ich hab gedacht, einen Versuch ist es Wert (In den USA wird Monkey Bread sehr oft aus Buttermilk Biscuits gebacken und ich war super neugierig, ob das auch mit der deutschen Version klappt.) und ich wurde nicht enttäuscht. Sooo so gut und beinahe kein Aufwand!
Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Buttert eine Guglhupfform gründlich aus. Nehmt die Buttermilchbrötchen aus der Packung und schneidet sie jeweils in 6 Teile. Verrührt Zucker und Zimt und wälzt jedes Teigstück darin. Verteilt die Teilstücke und die Apfelwürfel in der Backform. Vermischt die Zimt-Zuckermischung mit Butter und Zuckerrübensirup und gebt das Ganze über die Teigstückchen. Backt das Monkeybread für 30-35 Minuten im Ofen bis die Oberseite gut gebräunt, aber nicht zu dunkel ist. Sollte die Oberfläche schon vorher zu dunkel werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. Wartet nach dem Herausnehmen 2 Minuten und stürzt das Monkey Bread anschließend auf eine Platte. Bleiben Stückchen zurück, nehmt ihr sie einfach heraus und steckt sie an die Stellen, wo sie fehlen. Das passiert und man sieht es am Ende nicht mehr.
Apple Monkey Bread
Blätterteig Tannenbaum mit selbstgemachtem Walnusspesto
Ihr könnt natürlich auch Pesto aus dem Glas nehmen, aber für mich geht nichts über den Geschmack von frischem Pesto. Wir nutzen für dieses Pesto weniger Öl als üblich, damit es nicht zu fettig wird. Ihr könnt es auch schon Tage vorher zubereiten und bis zur Verwendung mit etwas Öl bedeckt in einem Schraubglas im Kühlschrank aufheben.
Pesto Tannenbaum
Was ihr benötigt:
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
Blätter von einem Topf Basilikum
1 Zehe Knoblauch
Eine Handvoll Walnüsse
Salz und Pfeffer
100 ml gutes Olivenöl
50 g Hartkäse z.B. Grana Padano oder Parmesan
Was ihr tun müsst:
Für das Pesto: Alle Zutaten, bis auf den Hartkäse, mit einem Pürierstab mixen, dabei die einzelnen Zutaten nach und nach zugeben. Wenn alles püriert ist, den Käse unterrühren.
Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Legt die beiden Blätterteigdecken übereinander und schneidet eine Tannenbaumform aus. Nehmt den oberen Blätterteig herunter und bestreicht die untere Hälfte großzügig mit Pesto. Legt den zweiten Baum wieder darauf und schneidet ihn seitlich ein. Verdreht nun die Äste ineinander und backt den Baum bis er schön braun geworden ist. Das dauert um die 20-25 Minuten.
Preiselbeer Brie Törtchen
Wir haben den Verschnitt des Pesto Tannenbaums dafür benutzt, ihr könnt sie aber auch unabhängig vom Tannenbaum zubereiten und kauft einfach eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal. Ihr benötigt hierfür eine Mini-Muffinform.
Preiselbeeren Brie Törtchen
Was ihr benötigt:
Eine Rolle Blätterteig
Preiselbeermarmelade (Wir haben die von Ikea genommen.)
Ein Stück Brie
Blätterteig in kleine Vierecke geschnitten, mit Preiselbeermarmelade gefüllt und mit einem Stück Brie getoppt
Was ihr tun müsst:
Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor und schneidet den Blätterteig in kleine Vierecke. Legt diese in die Mini-Muffinform und gebt einen kleinen Teelöffel Preiselbeermarmelade hinein. Belegt das Ganze anschließend mit einem Stück Brie und backt sie für 18-20 Minuten im Ofen. Dekoriert sie nach dem Backen mit einem kleinen Zweig Rosmarin. Soooo gut und das perfekte Fingerfood.
Ihr Lieben, damit der Blogpost nicht zu lang und unübersichtlich wird, habe ich mich entschieden, ihn in zwei Teilen zu veröffentlichen. Den Rest bekommt ihr aber noch pünktlich vorm zweiten Advent, spätestens bis Dienstag!
heute ist es soweit – endlich darf ich euch erzählen, was uns vor einigen Wochen ins wunderschöne Sirmione am Gardasee geführt hat: Einer meiner größten Träume ging in Erfüllung – die crazy Cheeselady wurde in eine Käserei eingeladen!
Und das nicht von irgendwem, sondern von Grana Padano höchstpersönlich! Ich war echt außer mir vor Freude!
Sirmione – ein traumhaftes Reiseziel
Ich war zwar schon einige Male in Italien – am Gardasee jedoch noch nie. Schande auf mein Haupt, aber in meiner Vorstellung war das immer ein altbacken anmutendes Reiseziel. Ich habe ehrlicherweise keine Idee, wie ich darauf gekommen bin, denn Sirmione war einfach nur WOW. Ich war keine 30 Minuten vor Ort, da habe ich im Kopf schon den nächsten Trip geplant. Ich habe mich Hals über Kopf verliebt – in den Ort, die Atmosphäre, das unglaublich gute Essen, die Bars, das Licht, den See – einfach in alles.
Am ersten Abend in Sirmione
Ein Besuch in der Käserei
Das eigentliche Highlight wartete aber an Tag 2 auf uns. Ganz früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zu einer Käserei von Grana Padano. Direkt in mein persönliches Paradies.
Ich hätte den ganzen Tag in der Produktion verbringen können, die großen Kupferkessel haben eine wahnsinnige Faszination auf mich ausgeübt. Wir duften jeden Produktionsschritt hautnah mitverfolgen – von der Anlieferung der Milch, über die Verarbeitung der Milch mit Molke und Lab, bis zum Salzbad und der anschließenden Reifung des Käses. Es war absolut beeindruckend.
Die Reifung
Grana Padano DOP gibt es in drei Reifegraden: 9 – 16 Monate gereift, über 16 Monate gereift und den Riserva, der mindestens 20 Monate reift. Nach 9 Monaten werden alle Laibe kontrolliert und nur, wenn sie von bester Qualität sind, bekommen sie das DOP Gütesiegel und das typische Brandzeichen.
Den 16 Monate alten Grana Padano DOP haben wir noch direkt in der Fabrik verkostet. Der Laib wurde frisch für uns geöffnet und diesen Geruch werde ich wohl niemals vergessen: buttrig, salzig, ein wenig nach Brühe und gar nicht so typisch nach Käse. Unglaublich, wirklich. Nach der Reifezeit ist Grana Padano übrigens völlig laktosefrei.
Gimme all the cheese!
Was ist Grana Padano DOP eigentlich?
Grana Padano DOP ist übrigens anders als oft angenommen keine Käsemarke, sondern eine geschützte Ursprungsbezeichnung für ein Produkt, das von vielen verschiedenen Käsereien nördlich der Po-Ebene hergestellt wird. Grana Padano DOP ist viel eher eine Käse-Art – so wie Gouda, Parmesan oder Gorgonzola.
Und die Deutschen sind scheinbar große Fans – denn mit jährlich ca. 450 000 importierten Laiben importieren wir so viel Grana Padano DOP wie kein anderes Land.
Rezept: Kürbispasta alla Carbonara
Und jetzt, wo wir schon so viel über Käse gesprochen haben, habt ihr doch sicher Lust auf ein leckeres Rezept bekommen, oder? Ich wurde wahnsinnig oft nach unserem Carbonara-Rezept gefragt, habe es aber nie geteilt, da ich weiß, dass es nicht dem original italienischen Rezept entspricht. Da es aber so lecker ist, dass ihr es unbedingt nachkochen müsst, nennen wir es einfach nicht Carbonara, sondern Kürbispasta alla Carbonara, okay? Ich hab nämlich zum Schluss gewürfelten und angebratenen Butternut-Kürbis dazugegeben und dem Ganzen damit die Krone aufgesetzt. Die Pasta ist an Cremigkeit nicht zu überbieten und die Kombi mit dem bissfesten Kürbis ist der Wahnsinn. Also auf geht’s:
Was ihr benötigt:
500 g Pasta (Spaghetti oder Bucatini)
4 Eigelb
200 g Sahne
200 g Bacon oder Pancetta, kleingeschnitten
Einen halben Butternut Kürbis, klein gewürfelt
100 g Grana Padano DOP, 16 Monate gereift, gerieben
Zwei Schalotten, fein gewürfelt
Eine Knoblauchzehe, fein gehackt
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Muskatnuss
½ Tasse vom Nudelwasser für später
Thymian zum Garnieren
Was ihr tun müsst:
Bratet die Kürbiswürfel ca. 8 Minuten in etwas Olivenöl an. Gebt die Schalotten dazu und bratet das Ganze für weitere 5 Minuten. Den Knoblauch gebt ihr erst in die Pfanne, wenn der Kürbis schon fast weich ist. Würzt alles mit Salz und Pfeffer und nehmt die Mischung aus der Pfanne.
Setzt nun die Nudeln auf und kocht sie mit Salz nach Anweisung.
Bratet den Bacon in der Pfanne leicht knusprig an. Vermischt in einer Schüssel Sahne, Eigelbe, Salz, Pfeffer und Muskat.
Gießt die Nudeln ab und fangt unbedingt eine halbe Tasse Nudelwasser auf.
Gebt die Nudeln zurück in den Topf und gebt sofort die Sahne – Ei – Mischung hinzu. Rührt bis die Flüssigkeit cremig wird und sich nichts mehr davon am Topfboden befindet. Sollte das nicht passieren, stellt ihr den Topf erneut kurz auf die ausgeschaltete Herdplatte und rührt weiter. Das Eigelb darf nicht ausflocken, es soll nur anziehen und cremig werden.
Anschließend gebt ihr den geriebenen Grana Padano DOP hinzu und verrührt ihn, bis er geschmolzen ist. Sollte die Pasta zu trocken werden, gebt ihr nun die halbe Tasse Nudelwasser hinzu. Mengt abschließend den Kürbis und den Bacon unter und garniert das Ganze mit frischem Thymian.
Kürbispasta alla Carbonara mit frischem Thymian
Ich verspreche euch , ihr werdet es lieben – auch wenn es nicht der klassichen Carbonara entspricht 😉 Ihr könnt es natürlich auch ohne Kürbis kochen – dann habt ihr das berüchtigte Rezept, das mein Freund immer dann für mich kocht, wenn ich krank bin. Übrigens das einzige Gericht, das er kochen kann 😀
Ich wünsche euch einen wundervollen Tag und wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!
die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür und der Geschenkewahnsinn geht in eine neue Runde. Ich weiß, für viele ist das die Hölle – aber wenn man früh genug anfängt zu planen, kann es tatsächlich Spaß machen. Ich beschenke meine Lieben so gern und die größte Freude bereitet es mir, dass sich Freunde & Familie mittlerweile schon das ganze Jahr auf meine selbstgemachten Geschenke freuen!
Neben meinen Lieblingstrüffeln wird es dieses Jahr für alle eine kleine Box mit selbstgemachtem Fudge geben. Und ich sag es euch – das wird euer neues Lieblingsrezept. Es ist nämlich in 5 Minuten zusammengerührt und die Variationen sind endlos. ICH LIEBE ES.
Was ihr benötigt:
450 g Schokolade guter Qualität (Zartbitter oder Vollmilch)
50 g Butter
400 g gezuckerte Kondensmilch
Prise Salz
Was ihr tun müsst:
Legt eine viereckige Form mit Backpapier aus. Brecht die die Schokolade in Stücke und schmelzt sie vorsichtig mit der Butter in der Mikrowelle. Rührt alle 30 Sekunden, damit nichts anbrennt. Ist alles gleichmäßig geschmolzen, gebt ihr die gezuckerte Kondensmilch und die Prise Salz hinzu. Rührt am besten mit einem Silikonspatel, sonst wird es klebrig.
Wird die Mischung nach der Zugabe der Kondensmilch gleich zu fest, gebt ihr sie noch mal für 15-30 Sekunden in die Mikrowelle. Sie sollte noch gut zu rühren sein. Ziel ist es die Mischung in die Form geben zu können, ohne sie glatt streichen zu müssen. Die Oberfläche des Fudges sieht sonst nicht so hübsch aus, schlimm ist es aber nicht. Stellt die Form für einige Stunden in den Kühlschrank und nehmt das Fudge mitsamt dem Papier heraus. Schneidet es nun in gleich große Stücke und verpackt es in kleinen Pralinenförmchen. Lagert das Fudge im Kühlschrank.
Variationen:
Gehackte Pistazien
Getrocknete Kirschen
Gesalzene Erdnüsse
Geröstete Mandeln
Gebrannte Mandeln
Kokoschips
Fleur de Sel
Vanille
Zimt
Je nachdem, worauf ihr Lust habt, gebt ihr 2-3 EL der jeweiligen Zutat zur Fudgemischung, bevor ihr sie in die Form gebt. Von der Vanille, dem Salz und dem Zimt selbstverständlich entsprechend weniger!
Probiert das Fudge unbedingt aus, es schmeckt verboten gut.
Ich freu mich jetzt schon so auf eure Bilder.
Habt es fein,
eure Maria
P.S.: Dieser Beitrag ist Teil einer Geschenkideen-Reihe, die ich gemeinsam mit drei Bloggerkolleginnen ins Leben gerufen habe. Ihre ersten Beiträge sind auch schon online.
Bei Sarah findet ihr einen tollen Tipp für alle Bierliebhaber. Klickt HIER.
Bei Janina gibt es eine Vorlesegeschichte und eine tolle Geschenkidee für Kinder – ganz besonders für Peppa Wutz Fans. Den Beitrag findet ihr HIER.
Und Teresa hat mit ihren Mädels für euch das Wobbelboard fürs Kinderzimmer auf Herz und Nieren getestet. Zum Beitrag geht’s HIER entlang.
kennt ihr Monkey Bread? Nein? Dann müsst ihr es kennenlernen. Das Rezept ist total easy – ich nehme dafür einfach meinen liebsten Hefeteig, von dem ich jedoch die Hefe halbiere. Der wird dann in kleine Vierecke geschnitten, in Zimt-Zucker gewendet, mit Karamell übergossen und in einer Guglhupf-Form gebacken. Leute – das ist wirklich sooooo so gut.
Monkey Bread mit Fertigteig
Ihr könnt den Hefeteig selbst machen oder ihr macht es euch ganze einfach und geht in einen gut sortierten Supermarkt und kauft 2x Knack&Back Buttermilchbrötchen. Kauft bitte keine Sonntagsbrötchen, es müssen die Buttermilchbrötchen sein!
Was ihr benötigt:
2 Packungen Knack&Back Buttermilchbrötchen
130 g Zucker
1 EL Zimt oder Pumpkin Spice
100 g Butter, geschmolzen
1 EL Zuckerrübensirup
optional 1 Apfel, geschält und fein gewürfelt
Was ihr tun müsst:
Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Buttert eine Guglhupfform gründlich aus. Nehmt die Buttermilchbrötchen aus der Packung und schneidet sie jeweils in 9 Teile. Verrührt Zucker und Zimt bzw. Pumpkin Spice und wälzt jedes Teigstück darin. Verteilt die Teilstücke und optional die Apfelwürfel in der Backform. Vermischt die Zuckermischung mit Butter und Zuckerrübensirup in einem kleinen Topf, kocht es kurz auf und gebt das Ganze über die Teigstückchen. Backt das Monkeybread für 30-35 Minuten im Ofen bis die Oberseite gut gebräunt, aber nicht zu dunkel ist. Sollte die Oberfläche schon vorher zu dunkel werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. Stürzt das Monkey Bread nach dem Backen auf eine Platte. Bleiben Stückchen zurück, nehmt ihr sie einfach heraus und steckt sie an die Stellen, wo sie fehlen. Das passiert und man sieht es am Ende nicht mehr.
Monkey Bread aus selbstgemachtem Hefeteig
Was ihr benötigt:
220 ml Milch
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
70 g weiche Butter
70g Zucker
1 Prise Salz
500g Mehl
Was ihr tun müsst:
Mit dem Thermomix:
1. Milch, Hefe und Zucker 3 Minuten/ 37 °C/ Stufe 2 verrühren. 10 Minuten ruhen lassen.
2. Restliche Zutaten hinzugeben und 4 Minuten/ Teigknetstufe verkneten.
3. In eine größere Schüssel umfüllen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt, an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
Alternativ:
Milch in der Mikrowelle lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröseln, Zucker hinzugeben, verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Zu den restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich verkneten. Mit einem angefeuchteten Tuch abgedeckt, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Zimt-Zucker-Mischung
Was ihr benötigt:
200 g Zucker
1 EL Zimt oder alternativ: 1 EL Pumpkin Spice
Was ihr tun müsst:
Buttert eine Guglhupfform SEHR gründlich aus. Seid nicht sparsam mit der Butter. Heizt den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vor.
Drückt den Teig etwas flach und grob in Form eines Vierecks.
Schneidet mit einem Messer viele kleine Quadrate daraus.
Gebt die Zimt-Zucker-Mischung in einen Ziploc-Beutel und gebt nacheinander alle Vierecke in den Beutel. Je nach Größe eures Beutels könnt ihr bis zu 10 Stück gleichzeitig hineingeben. Legt die Vierecke anschließend alle in die Form.
Einfache Karamell-Sauce (Wird beim Backen zu Karamell!)
Was ihr benötigt:
Rest der Zimt-Zucker-Mischung
125 g Butter, geschmolzen
1 EL Zuckerrübensirup
Was ihr tun müsst:
Verrührt alle Zutaten in einer Schüssel und verteilt die Mischung gleichmäßig über den Hefeteigstückchen.
Backt euer MonkeyBread für 35 Minuten. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, deckt ihr die Form mit Alufolie ab. Wartet nach dem Herausnehmen 2 Minuten und stürzt das Monkey Bread anschließend auf eine Platte. Bleiben Stückchen zurück, nehmt ihr sie einfach heraus und steckt sie an die Stellen, wo sie fehlen. Das passiert und man sieht es am Ende nicht mehr.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!
Habt es fein,